TeamViewer Aktie: Analysten schockt
TeamViewer präsentierte gestern die Bilanz für 2025 – und enttäuschte die Märkte mit einem verhaltenen Ausblick. Das Management rechnet für 2026 nur noch mit einem Umsatzwachstum zwischen 0 und 3 Prozent. Nach einem Plus von 5 Prozent im Vorjahr markiert dies eine deutliche Verlangsamung. Die Reaktion der Analysten ließ nicht lange auf sich warten: Gleich mehrere Häuser strichen ihre Kursziele zusammen, teilweise drastisch.
Wachstum bremst ab
Der Softwarekonzern aus Göppingen konnte seinen Umsatz 2025 noch auf 767,5 Millionen Euro steigern. Doch für das laufende Jahr dämpft CEO Oliver Steil die Erwartungen spürbar. Er verweist auf ein volatiles Marktumfeld und ungünstige Währungseffekte. Auch bei der Profitabilität geht es leicht bergab: Die bereinigte EBITDA-Marge soll von 44,3 auf etwa 43 Prozent sinken.
Die wichtigsten Kennzahlen:
- Umsatzprognose 2026: 0 bis 3 % Wachstum (währungsbereinigt)
- EBITDA-Marge 2026: rund 43 % (2025: 44,3 %)
- Umsatz 2025: 767,5 Mio. Euro (+5 %)
- EBITDA 2025: 340,3 Mio. Euro
Analysten korrigieren Kursziele nach unten
Morningstar reagierte mit der schärfsten Korrektur: Analyst Rob Hales senkte den fairen Wert der Aktie um 30 Prozent. Er sieht vor allem beim Thema Kundenabwanderung bedenkliche Entwicklungen.
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RBC Capital Markets reduzierte das Kursziel von 16,00 auf 13,00 Euro, hält aber an der Einstufung "Outperform" fest. Analystin Wassachon Udomsilpa bemängelte, der Ausblick liege unter den Erwartungen.
Die Deutsche Bank kappte ihr Ziel von 7,50 auf 6,50 Euro bei unverändertem "Neutral"-Rating. Barclays bleibt zwar bei "Buy", senkte das Kursziel jedoch von 8,50 auf 7,00 Euro.
Enterprise-Segment als Hoffnungsträger
Ein Lichtblick bleibt das Geschäft mit Großkunden. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) im Enterprise-Segment legten 2025 zweistellig zu. TeamViewer setzt strategisch auf die Plattform "TeamViewer ONE" und Partnerschaften im Bereich IT-Automatisierung, um hier weiter zu wachsen. Das kleinere SMB-Geschäft schwächelt dagegen.
Die Aktie steht vor einem schwierigen Jahr. Bei einem Wachstum nahe null und sinkender Profitabilität dürfte es schwer werden, die Märkte von einer Neubewertung zu überzeugen. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob das Management seine vorsichtigen Ziele halten kann – oder ob weitere Korrekturen drohen.
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