Während Analysten die Badger Meter Aktie nach einem knappen Gewinn-Miss herabstufen, setzen die Führungskräfte des Unternehmens ein deutliches Zeichen. CEO Kenneth Bockhorst und EVP Robert Wrocklage haben für insgesamt über 750.000 US-Dollar eigene Aktien erworben. Dieser Vertrauensbeweis aus der Führungsetage erfolgt zeitgleich mit einer Ausweitung der Aktienrückkäufe.

  • Insider-Käufe: CEO und EVP investieren über 750.000 USD.
  • Aktienrückkauf: Volumen auf 150 Millionen USD verdoppelt.
  • Dividende: 0,40 USD pro Aktie (Ex-Tag: 27. Februar).
  • Bewertung: KGV von 32,36 bei einem Kurs von 155,33 USD.

Führungskräfte nutzen Kursniveau für Zukäufe

Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen eine klare Tendenz in der Chefetage. CEO Kenneth Bockhorst erwarb am 10. Februar 3.300 Aktien zu einem Durchschnittspreis von etwa 152,42 USD – ein Transaktionswert von über 502.000 USD. Bereits einen Tag zuvor kaufte Robert Wrocklage, Executive Vice President, 1.650 Anteile für rund 152,35 USD pro Stück.

Diese Käufe am freien Markt signalisieren Zuversicht, da sie unmittelbar nach der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal erfolgten. Anleger werten solche Transaktionen oft als Hinweis darauf, dass das Management die aktuelle Bewertung für attraktiv hält oder das künftige Potenzial trotz der jüngsten Marktvolatilität optimistisch einschätzt.

Mehr Kapital für Aktionäre

Flankiert werden die Insider-Käufe durch eine Anpassung der Kapitalstrategie. Das Board hat das bestehende Aktienrückkaufprogramm um 75 Millionen USD aufgestockt. Damit stehen nun insgesamt 150 Millionen USD zur Verfügung, um eigene Anteile einzuziehen.

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Zusätzlich bereitet das Unternehmen die nächste Dividendenausschüttung vor. Die Quartalsdividende von 0,40 USD pro Aktie entspricht beim aktuellen Kursniveau einer Rendite von etwa 1,0 %. Um dividendenberechtigt zu sein, müssen Anleger die Aktie vor dem Ex-Tag am 27. Februar 2026 im Depot führen. Die Auszahlung ist für den 13. März geplant.

Spannungsfeld zwischen Zahlen und Vertrauen

Das operative Geschäft lieferte zuletzt ein gemischtes Bild. Im vierten Quartal lag der Gewinn pro Aktie mit 1,14 USD minimal unter den Markterwartungen von 1,15 USD. In der Folge stufte das Analysehaus Argus den Titel Anfang Februar auf „Hold“ herab.

Während institutionelle Investoren wie Rhumbline Advisers ihre Positionen zuletzt um 11,5 % reduzierten, stockten Adressen wie Franklin Resources oder Boston Trust Walden ihre Bestände hingegen auf. Die Aktie notierte am Dienstag bei 155,33 USD, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 32,3 entspricht. Damit zeigt sich der Markt trotz der Analysten-Skepsis stabil, gestützt durch die aktionärsfreundlichen Maßnahmen und die Käufe der Insider.

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