Der Abstieg in den SDAX ist vollzogen. Am Montag mussten Indexfonds und institutionelle Investoren ihre Positionen an die neue Indexzusammensetzung anpassen — das bescherte der Aktie erhöhtes Handelsvolumen und leichten Verkaufsdruck. Knapp über dem 52-Wochen-Tief notiert das Papier seither auf einem Niveau, das fundamental betrachtet kaum noch Spielraum nach unten lässt.

Bewertung im Keller, Wachstum gebremst

Ein KGV von unter 5 — auf Basis der für 2026 erwarteten 1,04 Euro Gewinn je Aktie — klingt nach einer offensichtlichen Unterbewertung. Kann ein profitables Softwareunternehmen mit einem Analysten-Kursziel von 8,43 Euro wirklich dauerhaft auf diesem Niveau verharren?

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Der Haken liegt im Wachstum. Das Management prognostiziert für 2026 lediglich ein währungsbereinigtes Umsatzplus von null bis drei Prozent. Das Enterprise-Segment liefert zwar mit 19 Prozent ARR-Wachstum solide, doch das schwächelnde SMB-Geschäft bremst das Gesamtergebnis spürbar. Hinzu kommt die Integration der Anfang 2025 übernommenen 1E, die den freien Cashflow 2025 auf 208,3 Millionen Euro drückte — ein Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nächste Signale im Mai

Die Nettoverschuldung sank immerhin auf 901,4 Millionen Euro, was einem Verschuldungsgrad von 2,6x entspricht. Das ist kein Alarmsignal, aber auch kein Komfortpolster für aggressive Investitionen.

Einen ersten Vorgeschmack auf die operative Entwicklung könnte die Hannover Messe Ende April liefern, wo TeamViewer neue AR-Lösungen für Industriekunden präsentiert. Den eigentlichen Test bringen die Q1-Zahlen am 6. Mai 2026 — dann zeigt sich, ob die Stabilisierungsmaßnahmen im SMB-Bereich greifen und das Unternehmen die eigene Vorsichtsprognose übertreffen kann. Erst das würde eine Neubewertung der Aktie glaubwürdig machen.

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