Hensoldt hat 2025 nicht einfach weitergemacht wie bisher — das Unternehmen hat sich neu erfunden. Der vollständige Geschäftsbericht, veröffentlicht am 26. März, zeigt ein Unternehmen im tiefgreifenden Umbau: vom Sensorspezialisten zum vernetzten Systemintegrator. Die Zahlen dahinter sind beeindruckend.

Rekordauftragseingang treibt Wachstum

Der Auftragseingang sprang um 62 Prozent auf 4,71 Milliarden Euro — ein Wert, der den Auftragsbestand auf 8,83 Milliarden Euro anschwellen ließ. Der Umsatz kletterte auf 2,46 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA auf 452 Millionen Euro. Auch der bereinigte Free Cashflow legte deutlich zu und erreichte 347 Millionen Euro. Der Nettogewinn fiel zwar auf 86 Millionen Euro, was das Management explizit mit laufenden Investitionen begründet.

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Hinter diesen Zahlen steckt eine klare Botschaft: Hensoldt hat 2025 bewusst Kapital in den Aufbau gesteckt. Neue Produktionskapazitäten, ein Logistikzentrum, der Umzug des Optronics-Bereichs in Oberkochen — das Programm "Operations 2.0" soll sicherstellen, dass der wachsende Auftragsbestand auch tatsächlich effizient abgearbeitet werden kann. Geplant sind zudem 1.600 Neueinstellungen, um die Belegschaft auf über 10.000 Mitarbeiter auszubauen.

Vom Sensoranbieter zum "Neo-Systemhaus"

CEO Oliver Dörre hat mit der "North Star"-Strategie eine grundlegende Neuausrichtung eingeleitet. Radar, Optronik, Elektronik und Cyber sollen künftig mit KI-gestützter Software zu einem integrierten Lagebild zusammenwachsen — Hensoldt als Plattform statt als Produktlieferant.

Wie tragfähig dieses Modell unter Beweis gestellt werden kann, wenn parallel Umzüge, Skalierungseffekte und Digitalisierung laufen, bleibt eine der offenen Fragen für 2026. Die Bank of America hält trotz leicht gesenktem Kursziel an ihrer Kaufempfehlung fest — ein Hinweis, dass das Chancen-Risiko-Profil aus Analystensicht intakt ist.

Für das laufende Jahr erwartet Hensoldt einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19,0 Prozent. Das Book-to-Bill-Verhältnis soll bei 1,5x bis 2,0x liegen. Erste Zahlen zum Geschäftsjahr 2026 liefert der Quartalsbericht am 6. Mai.

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