TeamViewer Aktie: Thrive-Deal vor Zahlen
TeamViewer sichert sich wenige Tage vor der Zahlenvorlage einen wichtigen Partner: Der Softwarekonzern integriert seine Fernwartungs- und Monitoring-Tools in die Plattform des US-Cybersecurity-Anbieters Thrive. Für das Göppinger Unternehmen bedeutet das direkten Zugang zu einem großen Netzwerk von IT-Dienstleistern – und potenziell stabilere Umsätze. Doch der Fokus liegt auf dem 10. Februar, wenn die finalen Zahlen für 2025 auf den Tisch kommen.
Thrive-Partnerschaft verankert Software im MSP-Markt
Die Kooperation mit Thrive zielt auf den Managed-Service-Provider-Markt (MSP). IT-Dienstleister, die über die Plattform von Thrive arbeiten, erhalten künftig direkten Zugriff auf TeamViewers Digital Employee Experience (DEX) und Remote-Management-Funktionen. Das erlaubt schnellere Fehlerbehebung und Geräteüberwachung – Kernaufgaben im IT-Support.
Warum das relevant ist:
- MSP-Integrationen binden Kunden langfristig, da die Software tief in Arbeitsprozesse eingebettet wird
- Wiederkehrende Umsätze (ARR) gelten als stabiler Faktor für die Bewertung
- Nordamerika ist für TeamViewer ein strategisch wichtiger Wachstumsmarkt
Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Plus von 3 Prozent auf 5,66 Euro – allerdings liegt der Kurs damit weiterhin 58 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 13,42 Euro.
Vorläufige Zahlen: Enterprise-Geschäft zieht an
Bereits Anfang Januar hatte TeamViewer ein Topline-Update zu 2025 geliefert. Die Eckdaten:
- Umsatz (pro forma): rund 767 Millionen Euro (+5 % währungsbereinigt)
- ARR: etwa 760 Millionen Euro
- Bereinigte EBITDA-Marge: wie prognostiziert bei rund 44 Prozent
Besonders das vierte Quartal zeigte im Enterprise-Segment eine Belebung. Zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 10 Millionen Euro stützten das sequenzielle Wachstum.
Entscheidung am 10. Februar
Am kommenden Dienstag legt TeamViewer die ungeprüften Gesamtjahreszahlen vor. Anleger achten auf zwei Punkte: die Cashflow-Entwicklung, die über Spielräume für Aktienrückkäufe oder Schuldenabbau entscheidet, und den Ausblick für 2026. Nach einem soliden, aber nicht spektakulären Jahr 2025 wird die Wachstumsguidance zeigen, ob Partnerschaften wie die mit Thrive tatsächlich in die Zahlen durchschlagen.
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