Nvidia Aktie: Vorfreude wächst!
Nvidia richtet den Scheinwerfer klar nach vorn: CEO Jensen Huang spricht von einem potenziell „riesigen Jahr“ für KI und Chips. Gleichzeitig schärft der Konzern seine Investitionslinien – und versucht, Erwartungen zu erden, wo der Markt zuletzt besonders genau hingeschaut hat. Entscheidend wird nun, ob die nächsten operativen Updates diese Zuversicht auch mit Zahlen unterfüttern.
KI-Infrastruktur: Mehr Tempo mit CoreWeave
Im Zentrum steht weiter der Ausbau der KI-Infrastruktur. Nvidia hat zuletzt zusätzliche 2 Milliarden US-Dollar in CoreWeave investiert, einen spezialisierten Cloud-Anbieter, und damit den Anteil am Unternehmen erhöht. Das Ziel der Partnerschaft: den Aufbau sogenannter „AI factories“ zu beschleunigen – also Rechenzentren und Systeme, die Training und Inferenz (das Ausführen von KI-Modellen) in großem Maßstab ermöglichen sollen.
Die Logik dahinter ist simpel: Wenn die Nachfrage nach Rechenleistung weiter steigt, wird nicht nur der Chip selbst wichtig, sondern das gesamte Ökosystem drumherum. Genau dort positioniert sich Nvidia zunehmend – über Kooperationen und gezielte Beteiligungen.
OpenAI: Investition ja – aber kleiner als gedacht
Parallel gab es zuletzt Bewegung bei einem weiteren Thema, das am Markt für Gesprächsstoff sorgt: OpenAI. Ein Bericht des Wall Street Journal hatte nahegelegt, eine zuvor diskutierte, groß angelegte Investition sei ins Stocken geraten.
In Taiwan reagierte Huang darauf mit einer Klarstellung: Nvidia wolle weiterhin „sehr viel Geld“ in OpenAI investieren – allerdings nicht in der Größenordnung, die zuvor im Raum stand. Das nimmt kurzfristig etwas Spekulation aus dem Markt, zeichnet aber auch ein nüchterneres Bild der Kapitalallokation.
Wichtig dabei: Die Aussage ist weniger ein Rückzieher als eine Kalibrierung. Nvidia bleibt investitionsbereit, setzt die Messlatte aber offenbar bewusster.
Technik-Fahrplan, Politik – und der nächste Termin
Als potenzieller Wachstumstreiber gilt zudem der weitere Produktfahrplan. Für später in diesem Jahr ist die Einführung der nächsten Chip-Architektur „Rubin“ geplant, die deutliche Leistungssprünge gegenüber dem Vorgänger bringen soll. Genau solche Generationswechsel sind oft die Momente, in denen Kundenbudgets neu verteilt werden.
Gleichzeitig bleibt das geopolitische Umfeld ein Faktor. Im Quelltext wird ein Schreiben eines Vorsitzenden eines US-Kongressausschusses an den Handelsminister erwähnt – mit Blick auf die Nutzung von Nvidia-Produkten durch bestimmte chinesische Akteure. Das zeigt: Regulatorik und Exportfragen laufen weiterhin als zweite Spur neben der reinen Nachfrage-Story mit.
Einordnend zum Marktbild: Die Aktie ging am Freitag bei 192,65 US-Dollar aus dem Handel und markierte damit zugleich ein neues 52‑Wochen‑Hoch.
Am nächsten konkreten Fixpunkt kommen Anleger kaum vorbei: Am 25. Februar 2026 plant Nvidia den Conference Call zu den Ergebnissen des vierten Quartals sowie des Gesamtjahres (Fiscal 2026) – dort dürfte sich zeigen, wie belastbar der optimistische 2026-Ausblick wirklich ist.
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