TeamViewer Aktie: Entscheidung naht
Die Ruhe vor dem Sturm: TeamViewer steht wenige Tage vor der Veröffentlichung der finalen Jahreszahlen und der mit Spannung erwarteten Guidance für 2026. Während die im Januar präsentierten vorläufigen Zahlen einen ersten Eindruck vermittelten, wartet der Markt nun auf konkrete Antworten – insbesondere zur Frage, ob die strategische Neuausrichtung im Großkundengeschäft tatsächlich Früchte trägt.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Pro-forma-Umsatz 2025: rund 767 Mio. Euro (+5% währungsbereinigt)
- Jährlich wiederkehrende Umsätze (ARR): ca. 760 Mio. Euro
- Bereinigte EBITDA-Marge (vorläufig): etwa 44%
- Finalzahlen und Ausblick: 10. Februar 2026
Was hinter den Zahlen steckt
Die vorläufigen Eckdaten offenbarten eine zentrale Herausforderung: Während der Gesamtumsatz moderat zulegte, zeigte sich bei den wiederkehrenden Umsätzen ein gedämpftes Bild. Währungseffekte spielten dabei eine belastende Rolle. Der Göppinger Softwarekonzern setzt in dieser Phase verstärkt auf das Enterprise-Segment, wo die "Tensor"-Plattform für Großkunden als Hoffnungsträger positioniert wird.
Die bereinigte EBITDA-Marge von 44 Prozent signalisiert zumindest Kostendisziplin. Ob diese im geprüften Jahresabschluss bestätigt wird, gilt als wichtiger Vertrauensfaktor für Investoren.
Worauf es jetzt ankommt
Am 10. Februar werden die Karten neu gemischt. Drei Aspekte dürften den weiteren Kursverlauf maßgeblich beeinflussen:
Die Guidance für 2026 steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nach der Prognosekorrektur vom Oktober 2025 erwarten Anleger verlässliche Zielvorgaben für Umsatz und Profitabilität. Besonders das erwartete Wachstumstempo im laufenden Jahr wird unter die Lupe genommen.
Details zur Enterprise-Strategie werden zeigen, ob die Investitionen in Großkundenlösungen tatsächlich zu messbaren Erfolgen führen. Die Zahl der Vertragsabschlüsse im vierten Quartal sowie die Akzeptanz der Tensor-Plattform liefern hier wichtige Indizien.
Nicht zuletzt bleibt die Margenstabilität ein kritischer Faktor. Die Bestätigung der 44-Prozent-Marke würde signalisieren, dass TeamViewer die Transformation profitabel gestalten kann.
Der Sektor für Fernwartungssoftware befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Die pandemiebedingten Wachstumssprünge sind Geschichte. Jetzt geht es darum, über klassische IT-Support-Funktionen hinaus echten Mehrwert in industriellen Prozessen zu schaffen – Stichwort Industrie 4.0 und Augmented Reality.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob TeamViewer diese Transformation überzeugend untermauern kann.
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