TeamViewer Aktie: Wichtige Bewährungsprobe
Der kommende Dienstag wird richtungsweisend für die TeamViewer-Aktie. Am 10. Februar legt der Softwarekonzern seine vollständigen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Nach einem massiven Vertrauensverlust an der Börse und einem Kursrückgang von über 50 Prozent in den letzten zwölf Monaten müssen nun die Details zur Profitabilität und vor allem der Ausblick auf 2026 überzeugen.
Das Wichtigste in Kürze:
* Termin: Vollständiger Jahresbericht am 10. Februar 2026.
* Umsatz: Pro-forma-Ziel von 767 Mio. Euro knapp erreicht.
* Problemfeld: Integration der US-Übernahme 1E verläuft schleppender als geplant.
* Lichtblick: Starkes Geschäft mit Großkunden (Enterprise) im vierten Quartal.
Vorläufige Zahlen dämpfen Erwartungen
Die groben Eckdaten sind dem Markt bereits seit dem Trading Update vom 9. Januar bekannt. TeamViewer erreichte seine im Herbst gesenkten Ziele nur knapp. Der vorläufige Pro-forma-Umsatz liegt bei rund 767 Millionen Euro, was einem währungsbereinigten Plus von fünf Prozent entspricht.
Besonders kritisch beäugen Marktbeobachter die Entwicklung der jährlich wiederkehrenden Erlöse (ARR). Diese landeten mit circa 760 Millionen Euro am unteren Ende der vom Management ausgegebenen Spanne. Die operative Marge (bereinigtes EBITDA) soll sich weiterhin stabil bei rund 44 Prozent bewegen. Ob diese Profitabilität durch die detaillierten Zahlen bestätigt wird, ist eine der zentralen Fragen für den kommenden Dienstag.
Großkunden hui, Zukauf pfui
Das Unternehmen zeigt sich derzeit gespalten. Auf der einen Seite steht das Geschäft mit großen Unternehmenskunden (Enterprise), das sich als robuster Wachstumstreiber erweist. Laut Management übertrafen die Zuwächse in diesem Segment im vierten Quartal sogar die Summe der ersten drei Quartale.
Auf der anderen Seite bereitet die Integration des US-Unternehmens 1E Probleme. Hier verzeichnete TeamViewer mehr Kundenabgänge als ursprünglich kalkuliert. Hinzu kam eine spürbare Zurückhaltung bei Ausgaben von US-Behörden, was das Wachstum in diesem Bereich bremste.
Chartbild bleibt angeschlagen
Die fundamentalen Schwierigkeiten spiegeln sich deutlich im Kursverlauf wider. Mit aktuell 5,67 Euro notiert die Aktie nur noch knapp über dem im November markierten 52-Wochen-Tief von 5,39 Euro. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt mittlerweile fast 28 Prozent, was den langfristigen Abwärtstrend unterstreicht.
Technisch zeigt sich die Aktie mit einem RSI-Wert von 27,6 kurzfristig überverkauft. Dies allein garantiert jedoch keine Gegenbewegung, solange fundamentale Impulse fehlen. Investoren warten auf klare Signale, dass der Boden gefunden ist.
Fokus auf den Ausblick 2026
Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, wie der Vorstand die Zukunft einschätzt. Neben der Bestätigung der Margenziele steht am 10. Februar vor allem die Prognose für 2026 im Mittelpunkt. Gelingt es dem Management, glaubhaft eine Stabilisierung des 1E-Geschäfts und weiteres Wachstum im Enterprise-Sektor aufzuzeigen, könnte dies den nötigen Impuls für eine Erholung liefern. Bleibt der Ausblick vage oder enttäuschend, droht ein Test der historischen Tiefststände.
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