Bitcoin: Kapitalmangel drückt weiter
Die Erholungsrally war ein Strohfeuer. Bitcoin verlor in den vergangenen 24 Stunden weitere 2,5 Prozent und notiert aktuell bei rund 68.500 Dollar. Die Frage ist weniger, ob die Kryptowährung noch tiefer rutscht – sondern wann frisches Kapital zurückkehrt.
Kapitalabfluss von 2,6 Milliarden Dollar belastet
Laut einer aktuellen Analyse von CryptoQuant ist der 30-Tage-Kapitalfluss um etwa 2,6 Milliarden Dollar ins Minus gedreht. Das Problem: Neue Investoren fehlen. Kursrückgänge werden nicht durch zusätzliche Käufer aufgefangen, sondern nur durch Umschichtungen innerhalb des bestehenden Marktes begleitet.
CryptoQuant verweist auf ein bekanntes Muster. In echten Aufwärtsphasen ziehen Korrekturen typischerweise zusätzliches Kapital an. In frühen Bärenmärkten hingegen führt Schwäche zu Kapitalabflüssen – genau das Bild, das sich derzeit zeigt. Ohne eine deutliche Rückkehr neuer Liquidität bleibe das Aufwärtspotenzial begrenzt, so die Einschätzung der Analysten.
Auch Grayscale kommt in einer aktuellen Studie zu einem ähnlichen Befund. Die Investmentgesellschaft stuft Bitcoin kurzfristig weniger als "digitales Gold", sondern eher als Growth-Asset ein. Die jüngsten Preisbewegungen korrelierten stärker mit risikoreichen Tech-Werten als mit Edelmetallen. Der Rücksetzer auf rund 60.000 Dollar am 5. Februar fiel zeitlich mit der Schwäche in wachstumsorientierten Softwarewerten zusammen – ein Muster, das eher zu einer Derisking-Phase in Growth-Portfolios passt.
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Stimmungsindikatoren signalisieren möglichen Boden
Parallel zur Kapitalflussanalyse rückt die Marktstimmung in den Fokus. Der Fear-and-Greed-Index für Bitcoin ist auf Niveaus gefallen, die zuletzt während des COVID-Crashs 2020 oder des Terra-Luna-Zusammenbruchs erreicht wurden. Marktbeobachter Michaël van de Poppe deutet dies als mögliches Signal für eine Bodenbildung.
Historisch folgten auf ähnlich niedrige Werte oft ausgeprägte Aufwärtszyklen. Ob sich das Muster wiederholt, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob neues Kapital zurückkehrt. Niedrige Stimmungswerte zeigen zwar, dass ein großer Teil negativer Erwartungen bereits eingepreist sein könnte. Ohne Liquiditätszufluss bleiben Erholungen aber meist technischer Natur.
Die Marktteilnehmer befinden sich derzeit in einer Warteschleife. Grayscale formuliert die Kernfrage klar: Kann Bitcoin die aktuellen Herausforderungen meistern und sich als langfristiger Wertspeicher etablieren? Sollte dies gelingen, dürfte die Kryptowährung perspektivisch gold-ähnlicher handeln – mit geringerer Volatilität und niedrigerer Aktienkorrelation. Bis dahin dominiert jedoch das Growth-Asset-Profil mit entsprechend höheren Schwankungen.
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