Verbio Aktie: Ausbruch gescheitert?
Der Biokraftstoffhersteller Verbio legte heute einen fulminanten Start hin – die Aktie schoss zeitweise um fast 17 Prozent auf 27,30 Euro nach oben. Das höchste Niveau seit Anfang 2024. Auslöser war eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank, die das Kursziel nahezu verdoppelte. Doch dann kam die Ernüchterung: Die Gewinne schmolzen im Tagesverlauf deutlich ab. Mit rund 26 Euro und einem Plus von immer noch soliden zwölf Prozent notiert die Aktie nun knapp unter dem bisherigen Jahreshoch. Der erhoffte Chartausbruch droht zu scheitern.
Deutsche Bank sieht enormes Potenzial
Analyst Michael Kuhn von der Deutschen Bank hat die Verbio-Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 15 Euro auf 29,40 Euro angehoben. Seine Begründung: Das regulatorische Umfeld habe sich spürbar verbessert und die Rohstoffpreise entwickelten sich vorteilhaft für den Biokraftstoffproduzenten. Kuhn geht davon aus, dass sich Verbio höhere Ziele stecken kann. Die Anlagestory habe sich grundlegend gewandelt.
Tatsächlich hat die Aktie bereits eine bemerkenswerte Rallye hinter sich. Im April 2025 war der Titel noch auf 7,13 Euro gefallen – den tiefsten Stand seit 2020. Seitdem ging es mit einer kurzen Unterbrechung um gut 280 Prozent aufwärts. Das zeigt: Anleger hatten das Unternehmen längst abgeschrieben, bevor die Trendwende einsetzte.
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Momentum auf dem Prüfstand
Die entscheidende Frage lautet jetzt: Reicht die Kaufdynamik für einen nachhaltigen Ausbruch über das Jahreshoch? Der heutige Verlauf deutet auf Zurückhaltung hin. Nach dem initialen Kurssprung fehlten die Anschlusskäufe. Das könnte darauf hindeuten, dass viele Anleger die starken Gewinne der vergangenen Monate nutzen, um Kasse zu machen.
Mit einem Kursziel von 29,40 Euro sieht Kuhn noch rund 13 Prozent Luft nach oben. Doch zunächst muss Verbio die psychologisch wichtige Marke von 27 Euro nachhaltig überwinden. Erst dann wäre der Weg frei für weitere Kursgewinne.
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