Die Takkt Aktie zeigt kurzfristig eine kleine Erholung – doch der übergeordnete Abwärtstrend bleibt dominant. Schwache Quartalszahlen, ein hoher Goodwill-Abschreiber und technische Belastungen prägen das Bild. Kann die Erholung zu einer Trendwende werden?

  • Aktueller Kurs: 3,79 €
  • 12‑Monate‑Verlust: −49,06 %
  • 50/100/200‑Tage‑Durchschnitte: 3,81 € / 4,36 € / 5,41 €
  • RSI (14): 30,0 — nahe an überverkauft

Technische Lage: Kurze Erholung, großer Abstand zu den wichtigen Marken

Am 13. Januar kreuzte die Aktie kurzfristig eine mittelfristige Trendlinie nach oben, was ein schwaches positives Signal darstellt. Dieses Signal reicht jedoch nicht aus, um den längerfristigen Abwärtstrend zu neutralisieren: Seit dem 21. Mai 2024 hat Takkt rund 71,7 % an Wert verloren. Der Abstand zur 200‑Tage‑Linie beträgt über 30 %, was strukturell Druck bedeutet.

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Solange der Kurs nicht nachhaltig über die 50‑ und 100‑Tage‑Durchschnitte (3,81 € bzw. 4,36 €) klettert und letztlich die 200‑Tage‑Linie (5,41 €) zurückerobert, bleiben kurzfristige Gegenbewegungen eher Erholungsversuche als echte Trendwenden. Auf der Unterseite ist das 10‑Jahres‑Tief bei 3,61 € das nächste greifbare Ziel.

Fundamentales Bild: Umsatzrückgang, aber positiver Cashflow

Die Zahlen aus dem dritten Quartal 2025 spiegeln das schwache makroökonomische Umfeld: Der Umsatz fiel um 9 % auf 244,5 Mio. €, organisch um 6 %. Positiv ist der Free Cashflow von 7,6 Mio. € im Quartal nach einem Mittelabfluss in der ersten Jahreshälfte. Dem gegenüber steht eine angekündigte nicht zahlungswirksame Goodwill‑Abwertung von rund 125 Mio. €, die das bilanzielle Bild belastet.

Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 242,8 Mio. € und einem Streubesitz von gut 32 % bleibt die Aktie ein mittel‑ bis langfristig risikobehafteter Titel. Die Kombination aus rückläufigen Umsätzen und bilanziellen Abschreibungen erklärt die zurückhaltende Einschätzung des Marktes.

Abschließend lässt sich sagen: Ohne einen klaren, nachhaltigen Durchbruch über die genannten gleitenden Durchschnitte wirkt die aktuelle Erholung wie eine Atempause. Sollte die Aktie hingegen Schritt für Schritt die 50‑ auf 100‑Tage‑Linie zurückerobern und das Momentum halten, würde sich das Chance‑/Risiko‑Profil spürbar verbessern. Solange diese Bedingungen nicht erfüllt sind, bleibt das Abwärtsrisiko in Richtung des 10‑Jahres‑Tiefs das maßgebliche Szenario.

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