Die Situation für die Aktie der Rheinmetall ist bizarr. Auch an diesem Wochenende rätseln die Betrachter noch. Die Notierungen sind in der vergangenen Woche unter die Marke von 1.700 Euro gesunken. Allerdings ist auch das noch kein endgültiger Beleg dafür, dass die Aktie massiv rutschen wird. Immerhin:

Bernstein Research hält an seiner positiven Einschätzung für Rheinmetall fest. Analyst Douglas Harned stuft die Aktie weiterhin mit Outperform ein und nennt ein Kursziel von 2.050 Euro. Beim aktuellen Kurs von rund 1.671 Euro ergibt sich daraus ein rechnerisches Potenzial von über 22 %.

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Rheinmetall: Kurzfristig tatsächlich schwach!

Trotz dieser Einschätzung zeigt sich die Aktie zuletzt schwächer. Auf Wochensicht verlor sie 4,3 % und notierte am Freitag bei 1.665,00 Euro. Der Abstand zur 100 Tage Linie beträgt rund 2,1 %.

Bernstein verweist in seiner Analyse auf mehrere Einflussfaktoren.

Kurzfristig spielen militärische Spannungen zwischen den USA und dem Iran eine Rolle. Der Konflikt erhöht das Interesse t für Verteidigungswerte. Gleichzeitig weist Harned darauf hin, dass der Markt einen Teil dieser Risiken bereits eingepreist hat.

Langfristig rückt der US Verteidigungshaushalt in den Mittelpunkt. Für 2027 stehen umfangreiche Budgetentscheidungen an. Entscheidend ist weniger die Frage, ob Mittel fließen, sondern in welchem Umfang und für welche Projekte.

Rheinmetall positioniert sich als Lieferant für verschiedene Programme und könnte von steigenden Verteidigungsausgaben profitieren, selbst in den USA. Dabei ist ein Umstand noch immer bemerkenswert: Es gibt permanent neue Aufträge. So auch (als Beleg) jüngst:

Operativ meldet das Unternehmen konkrete Fortschritte. Das dänische Verteidigungsministerium erteilte Rheinmetall einen Rahmenvertrag mit sieben Jahren Laufzeit. Geliefert werden Mittelkalibermunition für Flugabwehr und Schützenpanzer, 155 Millimeter Artilleriemunition sowie 120 Millimeter Panzergeschosse. Erste Abrufe bewegen sich bereits im dreistelligen Millionen Euro Bereich.

Also bleibt als Fazit:

Am 11. März 2026 veröffentlicht Rheinmetall die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Der Termin gilt als wichtiger Prüfstein. Investoren erwarten Hinweise darauf, wie effizient der Konzern die umfangreichen Aufträge in Umsätze und Erträge umsetzt. Die Bewertungsspanne zwischen Marktpreis und Analystenzielen bleibt deutlich. Die Analysten sind absolut überzeugt von der Aktie.

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