Super Micro Computer startet eine Großoffensive im Telekom-KI-Markt. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentiert der Server-Spezialist erweiterte Lösungen für souveräne KI-Infrastrukturen und KI-gestützte Mobilfunknetze. Zeitgleich meldet das Unternehmen starke Quartalszahlen und peilt für das Gesamtjahr Umsätze von mindestens 40 Milliarden Dollar an.

Telekom-Riesen setzen auf Supermicro

Die Ankündigung vom 2. März kommt nicht im luftleeren Raum. Auf der weltgrößten Telekom-Messe zeigt Supermicro konkrete Deployments bei großen Netzbetreibern.

SK Telecom hat den Haein Cluster aufgebaut – eine souveräne KI-Infrastruktur mit über 1.000 Supermicro-Servern, bestückt mit NVIDIA Blackwell GPUs. Die Plattform im Gasan AI Data Center bietet GPU-as-a-Service für Training, Inferenz und Modellentwicklung, wobei alle Daten innerhalb Südkoreas bleiben.

Telenor hat mit der Telenor AI Factory Norwegens erste souveräne KI-Cloud gelauncht. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, Startups und öffentliche Einrichtungen und garantiert, dass Daten niemals norwegisches Territorium verlassen.

Nokia zeigt auf dem MWC mehrere Lösungen auf Supermicro-Hardware, darunter die AnyRAN-Softwaresuite für flexible Mobilfunknetze. Auch Viettel High Tech setzt auf Supermicro Edge-Server für 5G-Netze.

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Die Zahlen stimmen

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (bis 31. Dezember 2025) erzielte Supermicro einen Umsatz von 12,7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn lag bei 401 Millionen Dollar, das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 0,60 Dollar (Non-GAAP: 0,69 Dollar). Die Bruttomarge erreichte 6,3 Prozent.

Für das laufende dritte Quartal (bis 31. März 2026) prognostiziert das Management einen Umsatz von mindestens 12,3 Milliarden Dollar und ein verwässertes Ergebnis je Aktie von mindestens 0,52 Dollar (Non-GAAP: 0,60 Dollar).

Die Bilanz zeigt per 31. Dezember 2025 liquide Mittel von 4,1 Milliarden Dollar bei Bankverbindlichkeiten und Wandelanleihen von 4,9 Milliarden Dollar.

Souveräne KI als Wachstumstreiber

Souveräne KI bezeichnet die Fähigkeit, künstliche Intelligenz innerhalb kontrollierter, nationaler Infrastrukturen zu entwickeln und zu betreiben. Für Telekom-Betreiber eröffnet dies neue Geschäftsfelder: Sie können sichere, nationale KI-Infrastruktur als Service anbieten.

Supermicro investiert massiv in den Ausbau seiner Rack-Kapazitäten. Bis Ende des Geschäftsjahres 2026 will das Unternehmen eine monatliche Produktionskapazität von 6.000 Racks erreichen, davon 3.000 mit Direktflüssigkeitskühlung.

Konferenzen im Fokus

Diese Woche trifft das Management institutionelle Investoren auf drei Konferenzen: Am 2. März bei der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference in San Francisco, am 3. März beim Keybanc Emerging Technology Summit (ebenfalls San Francisco) und am 10. März bei der Loop Capital Markets 7th Annual Investor Conference in New York.

KI-Infrastruktur trifft Telekom-Transformation

Mit Deployments in Europa und Asien erschließt Supermicro den Telekom-Sektor als zusätzliche Nachfragequelle neben dem Hyperscaler-Geschäft. Die Kombination aus KI-Infrastruktur-Boom und der Transformation zu KI-nativen Mobilfunknetzen bietet strukturelles Wachstumspotenzial. Das Management sieht das Unternehmen gut positioniert, um die nächste Welle der KI- und IT-Infrastrukturnachfrage zu bedienen.

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