Super Micro Aktie: Quartalszahlen im Fokus
Bei Super Micro Computer spitzt sich die Lage vor den Quartalszahlen zu. Eine frische Analystenbestätigung sorgt zwar für Rückenwind, doch der Kurs kommt aus einer schwierigen Phase. Morgen nach US-Börsenschluss dürfte klarer werden, ob die Wachstumserwartungen bei KI-Servern die Nerven der Anleger beruhigen können.
- Rosenblatt Securities bekräftigt „Buy“ und setzt ein Kursziel von 55 US-Dollar
- Die Aktie verlor im letzten Quartal rund 45%
- Der Optionsmarkt preist nach den Zahlen eine Bewegung von etwa 12% ein
Analyst setzt deutlich höheres Ziel
Rosenblatt Securities hat heute das Rating „Buy“ bestätigt und ein Kursziel von 55,00 US-Dollar genannt. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau um 29,11 US-Dollar entspricht das einem Aufwärtspotenzial von knapp 89%.
Das steht im Kontrast zur jüngsten Kursentwicklung. In der letzten Sitzung ging es um 3,35% nach unten, und auf Dreimonatssicht blieb die Aktie klar unter Druck. Auch die Einschätzungen am Markt laufen auseinander: Sie reichen zuletzt von „Sell“ mit 26 US-Dollar Kursziel (Goldman Sachs) bis zu einer optimistischeren Sicht von Argus Research.
Morgen kommen die Q2-Zahlen
Die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal will das Unternehmen morgen nach US-Börsenschluss vorlegen. Für das Quartal bis zum 31. Dezember 2025 erwarten Analysten laut Marktdaten:
- Gewinn je Aktie (EPS): 0,49 US-Dollar, leicht unter Vorjahr
- Umsatz: rund 10,42 Mrd. US-Dollar, mehr als 83% über Vorjahr
Zusätzlich dürfte der Blick stark auf den Ausblick für das Gesamtjahr fallen. Aktuelle Prognosen liegen hier bei einem Jahresumsatz von etwa 36,36 Mrd. US-Dollar.
Optionsmarkt signalisiert hohe Nervosität
Im Derivatemarkt deutet vieles auf einen kräftigen Ausschlag nach den Zahlen hin. Die implizite Bewegung liegt bei rund 12% und damit deutlich über der historischen Durchschnittsreaktion von etwa 7%. Heißt: Die Unsicherheit vor dem Termin ist ungewöhnlich hoch.
Ein weiterer Faktor ist die Short-Positionierung. Rund 17% des Freefloats sollen derzeit leerverkauft sein. Fällt der Bericht besser aus als erwartet oder überzeugt der Ausblick – insbesondere mit Blick auf den KI-Server-Auftragsbestand – könnte das die Kursreaktion zusätzlich verstärken.
Nach Börsenschluss morgen steht damit ein klarer Termin im Kalender: die Q2-Zahlen samt Earnings Call – und die Aktie dürfte genau dann zeigen, ob der starke Umsatzanstieg auch als belastbare Story für den weiteren Jahresausblick durchgeht.
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