Coinbase schraubt gleich an zwei Hebeln: mehr Sicherheit für den Kryptosektor – und neue Produkte jenseits des klassischen Handels. Genau das könnte wichtig werden, weil die Branche zwar stabiler wirkt als in der jüngsten Volatilitätsphase, aber weiter stark von Vertrauen und Regulierung abhängt.

Mehr Sicherheit ohne Kundendaten

Kern der aktuellen Meldung ist eine erweiterte Integration mit dem Crypto ISAC. Damit will Coinbase den automatisierten Austausch von Cyber-Bedrohungsdaten ermöglichen. Ziel ist es, hochwertige Threat-Informationen mit verifizierten Mitgliedsorganisationen zu teilen, um Angriffe schneller zu erkennen und abzuwehren.

Wichtig dabei: Laut Mitteilung sollen keine Kundendaten offengelegt werden. Der Ansatz zielt also auf sektorweite Resilienz – ohne die sensible Nutzerseite anzutasten.

Neue Erlösquellen neben dem Handel

Parallel treibt Coinbase die Diversifizierung voran. In den letzten Tagen meldete das Unternehmen die landesweite Einführung von Prognosemärkten in den USA in Partnerschaft mit Kalshi. Nutzer können dabei auf den Ausgang realer Ereignisse aus Bereichen wie Sport, Politik oder Kultur handeln.

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Diese Schritte passen zu einem Trend, der sich bereits in den Zahlen für das 3. Quartal 2025 zeigte: Der Anteil von Abonnement- und Dienstleistungserlösen wächst. Zusätzlich bleibt die institutionelle Nachfrage ein zentraler Treiber – Coinbase fungiert als Verwahrstelle für einen großen Teil der in den USA ansässigen Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs.

Fakten im Überblick:
- Erweiterte Integration mit Crypto ISAC: automatisierter Austausch von Bedrohungsdaten
- USA-weiter Start von Prognosemärkten mit Kalshi
- Fokus: mehr Einnahmen jenseits des Handelsgeschäfts
- Institutioneller Rückenwind: Verwahrstelle für viele US-Spot-ETFs (Bitcoin/Ethereum)

Blick auf den 12. Februar

An der Börse spiegelt sich der Druck der letzten Monate weiterhin im Kursbild: Auf Sicht von 30 Tagen liegt die Aktie rund 27% im Minus. Umso relevanter wird der nächste Fixpunkt.

Coinbase hat bestätigt, dass die Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025 am 12. Februar 2026 nach Börsenschluss kommen. Die anschließende Telefonkonferenz dürfte sich vor allem darum drehen, wie sich Handelsvolumina, das Servicegeschäft und der regulatorische Rahmen zuletzt entwickelt haben – und ob die neuen Initiativen schon messbar zur Strategie beitragen.

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