Meta hat am Donnerstag mit seinen Quartalszahlen geliefert – und gleichzeitig eine Ansage gemacht, die es in sich hat. Für 2026 plant der Konzern Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar, fast ausschließlich für KI-Infrastruktur und Rechenzentren. Die Reaktion der Anleger: ein Kurssprung von knapp 9 Prozent.

Quartal überzeugt, Ausblick noch mehr

Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 waren solide. Meta setzte 59,89 Milliarden Dollar um, ein Plus von 24 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn je Aktie lag bei 8,88 Dollar und schlug die Erwartungen von etwa 8,16 Dollar deutlich. Das Werbegeschäft, das nach wie vor den Löwenanteil ausmacht, wuchs um 24 Prozent auf 58,1 Milliarden Dollar – getrieben von KI-gestützten Anzeigenoptimierungen und höherer Aktivität auf Instagram und Facebook.

Doch die eigentliche Nachricht kam mit dem Ausblick. Die angekündigten Investitionen für 2026 sind ein klares Signal: Meta will im Wettlauf um Rechenkapazität mit Microsoft und Alphabet mithalten – und setzt dabei auf massiven Ausbau der eigenen KI-Systeme. Anders als in früheren Zyklen, in denen steigende Kosten oft für Verkaufsdruck sorgten, honorierte der Markt diesmal die Klarheit der Strategie.

Analysten heben Kursziele an

Die Wall Street reagierte prompt. Jefferies schraubte sein Kursziel auf 1.000 Dollar hoch, JPMorgan bestätigte "Overweight" und hob das Ziel auf 825 Dollar. Rothschild & Co Redburn hatte bereits Anfang der Woche auf "Buy" mit einem Ziel von 900 Dollar hochgestuft. Im Schnitt sehen Analysten die Aktie bei rund 850 Dollar – was weiteres Potenzial vom aktuellen Niveau bei etwa 717 Dollar bedeuten würde.

Die Begründung ist weitgehend einheitlich: Meta monetarisiert seine KI-Fähigkeiten zunehmend erfolgreich, das Kerngeschäft läuft rund, und die aggressive Investitionsstrategie verschafft dem Konzern einen Vorsprung in der nächsten Technologiewelle.

Gerichtsverfahren als Belastungsfaktor

Neben den operativen Erfolgen steht allerdings eine juristische Belastung ins Haus. Ab dem 2. Februar beginnt in New Mexico ein Gerichtsverfahren, in dem dem Konzern vorgeworfen wird, Minderjährige unzureichend vor schädlichen Inhalten geschützt zu haben. Die Klage wurde vom Generalstaatsanwalt des Bundesstaates eingereicht und wirft Fragen zum Plattformdesign auf. Das Verfahren dürfte das Reputationsrisiko erhöhen, auch wenn die finanziellen Auswirkungen zunächst schwer einzuschätzen sind.

Für Anleger bleibt die Aktie trotz dieser Unsicherheit attraktiv bewertet. Die Kombination aus solidem Wachstum, hohen Margen und einer klaren KI-Strategie liefert eine Grundlage, die von den meisten Analysten als tragfähig eingeschätzt wird. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich das Gerichtsverfahren entwickelt – und ob Meta seine ambitionierten Investitionspläne wie angekündigt umsetzt.

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