Strategy Aktie: Herausfordernde Weggabelung?
Strategy kauft Bitcoin in einem Tempo, das selbst für Verhältnisse des Unternehmens außergewöhnlich ist. Allein in den vergangenen zwei Wochen flossen rund 40.000 BTC in die Bestände — mehr als die meisten börsennotierten Unternehmen überhaupt halten. Das Ziel: eine Million Bitcoin bis Ende 2026.
Der größte Kauf des Jahres
Zwischen dem 9. und 15. März erwarb Strategy 22.337 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 70.194 Dollar je Coin. Die Transaktion über 1,57 Milliarden Dollar war der bislang größte Einzelkauf des laufenden Jahres und der zwölfte wöchentliche Bitcoin-Kauf in Folge. Der Gesamtbestand liegt nun bei 761.068 BTC.
Finanziert wurde der Kauf überwiegend über das STRC-Vorzugsaktien-Programm: 1,18 Milliarden Dollar stammten aus dem Verkauf von 11,8 Millionen STRC-Anteilen, weitere 396 Millionen Dollar aus dem Verkauf von MSTR-Stammaktien. Erstmals überstieg der STRC-Beitrag den der Stammaktien bei einem wöchentlichen Kauf.
Rechnung bis zur Million
Um die Marke von einer Million Bitcoin bis Jahresende zu erreichen, müsste Strategy bei noch rund 42 verbleibenden Wochen durchschnittlich etwa 6.158 BTC pro Woche kaufen. Bei einem angenommenen Bitcoin-Preis von 85.000 Dollar entspräche das einem Kapitalbedarf von rund 523 Millionen Dollar wöchentlich — insgesamt etwa 22,2 Milliarden Dollar.
Das klingt ambitioniert, ist aber nicht ohne Grundlage: Seit dem Start der Bitcoin-Strategie im August 2020 hat Strategy im Schnitt rund 10.700 BTC pro Monat akkumuliert. Allein 2026 kamen bislang bereits knapp 65.000 BTC hinzu — deutlich mehr als das historische Monatsmittel.
Executive Chairman Michael Saylor hat als langfristiges Ziel ausgegeben, zwischen 5 % und 7,5 % des gesamten Bitcoin-Angebots zu kontrollieren. Verkaufsabsichten schließt er explizit aus.
Risiken bleiben erheblich
Die aggressive Akkumulation hat ihren Preis. Die MSTR-Aktie notiert rund 70 % unter ihrem Höchststand von 2025, die Aktienzahl ist von 76 Millionen auf etwa 320 Millionen gestiegen. Über dem Unternehmen lasten mehr als 8 Milliarden Dollar Schulden, darunter 6 Milliarden Dollar in Wandelanleihen, die mit den Bitcoin-Beständen besichert sind.
Im vierten Quartal 2025 meldete Strategy einen Nettoverlust von 12,4 Milliarden Dollar — verglichen mit einem Verlust von 670,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Hintergrund war die Volatilität der Kryptomärkte, die die Bilanz erheblich belastete.
Texas Capital sieht in Strategy dennoch einen führenden Verwalter digitaler Vermögenswerte und erwartet, dass das Modell — steigende Bitcoin je Aktie als langfristiger Werttreiber — aufgeht. Die Analysten rechnen für 2026 mit Kapitalmaßnahmen im Volumen von rund 17 Milliarden Dollar. Ob das ausreicht und die Kapitalmärkte weiterhin mitspielen, entscheidet darüber, ob die Million-BTC-Marke tatsächlich noch in diesem Jahr fällt.
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