Strategy Aktie: Bitcoin allein reicht nicht
Der Software-Konzern Strategy versucht sich neu zu erfinden. Nach einem schwierigen Schlussquartal 2025 kündigte das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung an: Neben dem Bitcoin-Treasury soll künftig KI-Infrastruktur zum zweiten Standbein werden. Ob dieser Schritt die Investoren überzeugt, ist offen – denn die Aktie notiert mittlerweile unter dem Wert ihrer Bitcoin-Bestände.
Bewertungslücke öffnet sich
Ein bemerkenswertes Signal: Die Strategy-Aktie handelt aktuell mit einem Abschlag von 17 Prozent zu ihrem Net Asset Value (NAV). Das ist eine Kehrtwende. Noch vor Monaten zahlten Anleger einen deutlichen Aufschlag für die Aussicht, über Strategy indirekt in Bitcoin zu investieren. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Offenbar zweifeln Investoren daran, dass die Bitcoin-Strategie allein ausreicht.
Die Zahlen: Strategy hält 672.497 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 75.004 USD. Bei einem aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 90.000 USD ergibt sich ein nicht realisierter Buchgewinn von etwa 17 Prozent. Dennoch verliert die Aktie – ein Zeichen, dass der Markt Risiken einpreist, die über die reine Krypto-Bewertung hinausgehen.
KI-Offensive als zweiter Anlauf
Mit der Ankündigung „New Strategy 2026" versucht das Management, das Narrativ zu erweitern. Künftig soll Strategy Unternehmen dabei helfen, KI-gestützte Dateninfrastrukturen aufzubauen. Details zur Umsetzung bleiben bislang vage, doch die Botschaft ist klar: Man will nicht länger nur als Bitcoin-Holding wahrgenommen werden.
Die Herausforderung: Im vierten Quartal 2025 brach der Bitcoin-Kurs um 24 Prozent ein. Für Strategy bedeutet das voraussichtlich einen Milliardenverlust in der Bilanz – ein harter Kontrast zum Gewinn von 2,8 Milliarden USD im Vorquartal. Die direkte Abhängigkeit vom Krypto-Markt bleibt das zentrale Risiko.
Analysten bleiben gespalten
Benchmark-Analyst Mark Palmer hält trotz der jüngsten Turbulenzen an seiner Kaufempfehlung fest und nennt ein Kursziel von 705 USD. Das liegt weit über dem aktuellen Kurs und signalisiert Vertrauen in die langfristige Strategie. Gleichzeitig liegt die Leerverkaufsquote bei 11,08 Prozent – ein Hinweis darauf, dass ein beträchtlicher Teil des Marktes auf fallende Kurse spekuliert.
Die nächsten Wochen dürften entscheidend sein: Mit den anstehenden Q4-Zahlen wird sich zeigen, wie transparent das Management die Verluste kommuniziert und ob die KI-Offensive mehr ist als eine defensive Reaktion auf den Bitcoin-Einbruch.
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