Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit zehn Monaten gefallen. Die Kryptowährung notiert bei rund 78.000 US-Dollar – mehr als 38 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025. Am Wochenende fiel der Kurs zeitweise sogar bis auf 74.876 Dollar. Was steckt hinter dem Abwärtstrend?

Schwaches Marktumfeld belastet

Der Kursrutsch fügt sich in ein Bild allgemeiner Marktschwäche ein. US-Technologiewerte gerieten unter Druck, nachdem Microsoft am Freitag enttäuschende Zahlen vorlegte und zehn Prozent verlor. Parallel dazu brachen Edelmetalle ein: Silber erlebte mit einem Minus von 30 Prozent den schlechtesten Handelstag seit März 1980. Auch asiatische Börsen zeigten sich schwach – der südkoreanische Kospi-Index verlor am Montag über fünf Prozent.

Dessislava Ianeva, Analystin bei der Kryptobörse Nexo, erklärt gegenüber CNBC: Der Rückgang bei Bitcoin sei Teil einer breiteren Risiko-Abkehr. Die dünne Liquidität am Wochenende habe die Bewegung verstärkt – ohne dass es spezifische Probleme im Krypto-Sektor gegeben habe.

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Investoren ziehen Kapital ab

Die Stimmung verschlechtert sich messbar. Digitale Investment-Produkte verzeichneten die zweite Woche in Folge Abflüsse – insgesamt 1,7 Milliarden Dollar. Seit Jahresbeginn summieren sich die Mittelabzüge auf eine Milliarde Dollar. James Butterfill von CoinShares spricht von einer "deutlichen Verschlechterung der Anlegerstimmung".

Auch die On-Chain-Daten zeigen: Neues Geld fließt kaum noch in Bitcoin. Ki Young Ju, Chef der Analysefirma CryptoQuant, betont, dass die Realized Capitalization – ein Maß für echte Kapitalzuflüsse – praktisch stagniert. Seine Einschätzung: "Wenn die Marktkapitalisierung sinkt, ohne dass frisches Kapital nachkommt, ist das kein Bullenmarkt."

Breite Spanne möglicher Szenarien

Strategy (früher MicroStrategy), mit rund 713.000 Bitcoin größter Unternehmenshalter, sieht sich mit einem Durchschnittspreis von etwa 76.000 Dollar konfrontiert. Der Kurs rutschte zeitweise darunter.

Wie es weitergeht, ist offen. Yuya Hasegawa von Bitbank sieht bei 70.000 Dollar einen möglichen kurzfristigen Boden. John Blank von Zacks hingegen hält auch 40.000 Dollar für denkbar und verweist auf historische Krypto-Winter mit Rückgängen von 70 bis 80 Prozent. CryptoQuant rechnet mit einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung statt einer schnellen Erholung.

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