Vor wenigen Tagen erst berichtete Strabag darüber, im vergangenen Jahr neue Meilensteine erreicht zu haben und frische Chancen für 2026 zu erkennen. Der österreichische Konzern glänzte immer wieder mit positiven Neuigkeiten und die Aktie gilt eigentlich als weitgehend sichere Bank. Daher wurden viele Anleger kalt erwischt, als es am Donnerstag im hohen Tempo abwärts ging.

Auslöser dafür war ein Verkauf der Raiffeisen Holding. Auf einen Schlag platzierte jene laut der Nachrichtenagentur "Bloomberg" Aktien mit einem Wert von rund 180 Millionen Euro, und das mit einem recht deutlichen Abschlag. Anscheinend wollte man die Anteilsscheine schnell loswerden, verbuchte aber auch mit einem Verkaufspreis von 86,50 Euro noch einen sehr ordentlichen Gewinn.

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Die Strabag-Aktie auf Erholungskurs

Der Kurs wurde erst einmal schwer unter Druck gesetzt. Da sich am generellen Wachstumstrend allerdings nichts änderte, nutzten die Bullen die Gelegenheit, um vergleichsweise günstig Anteile einzusammeln. Am Freitag machte der Kaufdruck sich deutlich bemerkbar und servierte der Strabag-Aktie Kursaufschläge in Höhe von 3,8 Prozent in Wien.

Der Kurs schwang sich damit wieder auf 93,80 Euro und unter dem Strich scheint der Titel die Angelegenheit gut verdauen zu können. Auf Wochensicht konnte sogar ein kleines Plus von 1,1 Prozent erkämpft werden. Am langfristigen Aufwärtstrend ändert sich mit Aufschlägen von 67 Prozent im 12-Monats-Vergleich nichts.

Das kann passieren

Hohe Kurse sind für Anleger stets ein angenehmer Anblick, doch sind in solchen Phasen eben auch Gewinnmitnahmen stets eine attraktive Angelegenheit. Auch in Zukunft lässt sich nicht ausschließen, dass der eine oder andere Großaktionär vielleicht Gewinne in die Tat umzusetzen versucht. In Panik geraten müssen Anleger deshalb aber nicht, solange die Richtung auf fundamentaler Seite stimmt.

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