Eigentlich ist es noch etwas hin, bis Strabag seine Zahlen für 2025 veröffentlicht. Im Finanzkalender des Unternehmens ist dafür der 28. April vorgemerkt. Allem Anschein nach lief es aber so gut im letzten Jahr, dass der Baukonzern schon im Vorfeld nicht an sich halten kann. Die Aktionäre wurden in dieser Woche über einige beeindruckende Entwicklungen informiert.

Auf der eigenen Webseite breitete Strabag die vorläufigen Zahlen noch einmal genüsslich aus. Aufmerksam gemacht wurde unter anderem auf eine um sechs Prozent gestiegene Leistung. Damit konnte erstmals die Marke von 20 Milliarden Euro überstiegen werden. Der Aufstragsbestand kletterte derweil um beeindruckende 24 Prozent auf 31,4 Milliarden Euro.

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Es geht munter weiter bei Strabag

Ein nicht eben geringer Teil der höheren Leistung geht auf die Übernahme der Georgiou Group in Australen zurück. Davon ab berichtete Strabag auch in Polen, Tschechien und Deutschland über klare Wachstumsimpulse. Lediglich in Großbritannien ging es in die entgegengesetzte Richtung, was auf die Verschiebung von Leistungsanteilen zurückgeführt wurde.

Unter dem Strich glänzt Strabag jedoch und stellt in Aussicht, dass es in diesem Stil weitergehen wird. Für das Geschäftsjahr 2022 wird eine weitere Leistungssteigerung auf etwa 22 Milliarden Euro erwartet, wobei alle operativen Segmente Wachstum erzielen sollen. Dass die Ebit-Marge sich leicht rückläufig entwickeln soll, scheint angesichts solcher Zahlen verschmerzbar zu sein.

Vorfreude unter den Aktionären

Die Anleger zeigten sich zufrieden mit den Eckdaten von Strabag und die Aktie kletterte zuletzt am Freitag um 1,5 Prozent auf 90,20 Euro. Gehofft wird an den Märkten auch ein wenig darauf, dass die Ziele vielleicht übertroffen werden könnten. Schließlich gibt es Chancen darauf, dass Infrastrukturvorhaben in Deutschland im Jahr 2026 endlich auch den einen oder anderen Auftragseingang bewirken können.

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