In den vergangenen zwölf Monaten konnte die Strabag-Aktie sich um rund 102 Prozent verbessern und damit eine hervorragende Performance abliefern. Da scheint es nur natürlich zu sein, über ein mögliches Ende der Rallye nachzudenken. Zumal es nun schon seit einer Weile vor allem seitwärts geht und im Herbst auch ein kleiner Schluckauf im Chart zu beobachten war. Doch geht es nach den Analysten von Raiffeisen Research, so scheint es weiterhin keinen Grund zur Sorge zu geben.

Die Börsenprofis bezeichnen Hoffnungen um einen baldigen Wiederaufbau in der Ukraine und damit verbundene Chancen für Strabag zwar als etwas übertrieben. Doch auch ohne solche Faktoren werde es in Zukunft für den österreichischen Baukonzern mehr als genug zu tun geben. Insbesondere Infrastrukturpläne in Deutschland und anderen europäischen Ländern könnten für eine anhaltende Auftragsflut sorgen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Strabag?

Strabag: Begrenztes Aufwärtspotenzial

Mit Blick auf die Fundamentalindikatoren sprechen die Analysten davon, dass Strabag noch immer zu einem gewisse "Discount" zu haben sei und die EBIT-Marge ordentlich ausfalle. Der Wachstumstrend werde sich voraussichtlich fortsetzen und der Aktienkurs diesem Beispiel vielleicht noch etwas weiter folgen. Folgerichtig wird an der Kaufempfehlung für den Titel nicht gerüttel.

Das klingt bis hierher ausgesprochen positiv und optimistisch. Das dazugehörige Kursziel dürfte die Erwartungen der Anleger aber wieder etwas dämpfen. In Aussicht gestellt werden lediglich 88 Euro, was nich allzu weit vom letzten Schlusskurs bei 82,30 Euro entfernt ist. Die Euphorie im Handel am Freitag hielt sich in Grenzen. Bis zum Mittag ging es um 0,6 Prozent auf 82,80 Euro aufwärts.

Es sieht gut aus

Eine ähnliche Rallye wie im vergangenen Jahr trauen die Experten der Strabag-Aktie zwar nicht zu. Doch immerhin wird auch mit keiner großen Korrektur gerechnet. Ankommen dürfte es 2026 nun darauf, ob der Konzern sich neue Aufträge an Land ziehe kann, welche Hoffnungen auf neues Engagement großer europäischer Kunden bestätigen. Sollte dies gelingen, so wäre es auch absolut im Bereich des Möglichen, dass manche Analystenschätzung noch nach oben angepasst wird.

Strabag-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strabag-Analyse vom 16. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Strabag-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strabag-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Strabag: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...