First Majestic Aktie: Korrektur
Die First Majestic Silver-Aktie gab am Donnerstag nach und schloss bei 25,83 US-Dollar – ein Minus von 1,67 Prozent. Trotz dieser Korrektur zeigt der Titel seit Jahresbeginn ein Plus von über 55 Prozent. Hinter der aktuellen Bewegung stehen strukturelle Marktveränderungen und operative Weichenstellungen des mexikanischen Silberproduzenten.
Margin-Senkung als Marktimpuls
Unmittelbar nach Handelsschluss am Donnerstag reduzierte die CME Group die Margin-Anforderungen für Silber-Futures deutlich. Die Initial Margin für COMEX 5000 Silver Futures sank von 18 auf 14 Prozent. Für Gold-Futures wurde die Margin parallel von 9 auf 7 Prozent gesenkt. Diese Anpassung verändert die Kapitalanforderungen für Derivatehändler im Silbersektor spürbar.
Silbermarkt bleibt angespannt
Die strukturellen Rahmenbedingungen für Silber bleiben angespannt. Branchenprognosen rechnen für 2026 mit einem globalen Defizit von 67 Millionen Unzen – das sechste Jahr in Folge, in dem die industrielle Nachfrage die Minenproduktion übersteigt. Ende 2025 nahm das US-Innenministerium Silber zudem in die Liste kritischer Mineralien auf und stufte es als strategisch bedeutsam für die nationale Sicherheit ein.
Rekordproduktion und ambitionierte Ziele
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Operativ lieferte First Majestic 2025 ein Rekordjahr ab. Die Silberproduktion kletterte um 84 Prozent auf 15,4 Millionen Unzen. Wesentlicher Treiber war die Übernahme der Los Gatos-Mine. Aber auch die bestehenden Minen San Dimas und La Encantada steigerten ihren Ausstoß um 19 beziehungsweise 18 Prozent.
Für 2026 plant das Unternehmen eine Produktion zwischen 13,0 und 14,4 Millionen Unzen Silber sowie 116.000 bis 129.000 Unzen Gold. Hinzu kommen 52,4 bis 58,2 Millionen Pfund Zink und 34,2 bis 38,1 Millionen Pfund Blei. Um die Ressourcenbasis zu erweitern, sind 266.000 Meter Explorationsbohrungen geplant. Der Untertagebau soll auf 50.000 Meter ausgeweitet werden – nach 40.514 Metern im Vorjahr.
Dividendenverdopplung
Parallel zur Produktionsausweitung hat First Majestic seine Dividendenpolitik angepasst. Die Ausschüttungsquote wurde verdoppelt und liegt nun bei 2 Prozent des Umsatzes. Mit der erweiterten Anlagenbasis und höheren Produktionsvolumen fließt damit mehr Kapital an die Aktionäre zurück.
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