Uniqa-Aktie: So nicht!
Die Uniqa lockt, wie auch die gesammelte Konkurrenz, immer wieder mit besonderen Aktionen. Dazu gehört etwa das Programm "myUNIQA Plus", bei dem im Falle der Schadenfreiheit ein Bonus von bis zu zehn Prozent der jährlichen Prämie lockt. Um diesen in Anspruch nehmen zu können, mussten Nutzer allerdings auch ihre Zustimmung zur elektronischen Kommunikation erteilen. Genau dagegen ging der Verein für Konsumenteninformation (VKI) vor Gericht und bekam Recht zugesprochen.
Die Richter kamen zu dem Schluss, dass Gutschriften wie der Schadenfreibonus nicht an die Zustimmung zu einem bestimmten Kommunikationsweg gekoppelt sein darf. Versicherungsnehmer müssen demnach den Weg der Kommunikation mit dem Anbieter frei wählen können. Zudem sei der Bonus als Anreiz für den Abschluss oder die Verlängerung von Versicherungen anzusehen, womit es Teil des vertraglichen Austausches sei.
Kein Beinbruch für Uniqa
Auch wenn Uniqa technisch gesehen eine Niederlage hinnehmen musste, so werden die Auswirkungen davon sich in recht engen Grenzen halten. Problematisch dürfte es nicht sein, die bisherige Voraussetzungen wieder abzuschaffen und die Kosten werden den Versicherer ebenfalls nicht überfordern. Um die Kundschaft von den Vorzügen der elektronischen Kommunikation überzeugen zu können, wird man sich eben etwas anderes überlegen müssen.
Die Börsen beobachteten das Ganze bestenfalls mit einem Schulterzucken. Größere Sorgen bereitet den Anlegern der Irankrieg, und das aus gleich mehreren Gründen. Befürchtet werden massive Verwerfungen in der globalen Wirtschaft, welche sich zum Teil bereits beobachten lassen. Außerdem gerieten Versicherungen allgemein unter Druck, nachdem einige nach Kriegsausbruch reihenweise Verträge mit Reedereien kündigten. Uniqa ist davon zwar nicht betroffen und konzentriert sich bei Transportversicherungen vor allem auf Europa. Vor Kursverlusten schützte das jedoch nicht.
Auf der Flucht
Sowohl bei Uniqa als auch anderen Versicherern dominierten in dieser Woche rote Vorzeichen. Bei dem österreichischen Versicherer sind auf Wochensicht Verluste von 5,7 Prozent zu beklagen und der Kurs landete zum Wochenende bei 15,74 Euro. Die Börsianer scheinen sich derzeit gegen die Unwägbarkeiten des Krieges absichern zu wollen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Anteilsscheine von Versicherungen bei diesem Vorhaben keine hohe Priorität zu genießen scheinen. Die Versicherung der Börsianer scheinen Gold, Rohstoffe und sogar wieder der US-Dollar zu bleiben.
Uniqa Insurance-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Uniqa Insurance-Analyse vom 07. März liefert die Antwort:
Die neusten Uniqa Insurance-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Uniqa Insurance-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Uniqa Insurance: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








