Wie Strabag in dieser Woche mitteilen ließ, konnte der Baukonzern die Übernahme von WTE von EVN abschließen. Damit holt man sich ein Unternehmen aus dem Wachstumsbereich der Wasserinfrastruktur ins Haus. Dort war Strabag in der Vergangenheit zwar bereits nicht untätig. Im eigenen Unternehmen verfügt man allerdings in erster Linie über Kompetenzen bei Planung und Bau entsprechender Anlagen.

WTE soll das Portfolio nun ergänzen um Kapazitäten in den Bereichen Prozesstechnik, Anlagenbau und Engineering. Damit wandelt sich Strabag im Segment zu einem Komplettanbieter, der von Projektentwicklung über Planung bis hin zum Bau und Betrieb sämtliche Aufgaben übernehmen kann. Zugeordnet wird WTE künftig dem Segment International & Sondersparten, was eine enge Vernetzung mit bereits vorhandenen Wasserkompetenzen ermöglichen soll.

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Strabag investiert in Wachstum

An der Börse kommt die Übernahme durchaus gut an. Zwar kann die Strabag-Aktie sich dem allgegenwärtigen Abwärtssog in der laufenden Woche nicht ganz entziehen. Die Verluste auf Wochensicht fallen mit 3,6 Prozent aber noch überschaubar aus und der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt bisher unberührt. Am Freitag versuchten die Käufer sich zudem schon wieder an einem Schritt nach oben, indem der Kurs bis zum Mittag um 0,5 Prozent auf 90,20 Euro befördert wurde.

Strabag befindet sich in einer recht bequemen Ausgangslage. Die Auftragsbücher sind bestens gefüllt und die Aussichten sprechen für eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Insbesondere auf Deutschland hat der österreichische Baukonzern ein Auge geworfen, doch auch in anderen Regionen wird mit weiteren Chancen gerechnet. Gezielte Investitionen können in einer solchen Phase der richtige Weg sein, um das ohnehin zu erwartende Wachstum noch weiter anzukurbeln.

Gefahr in Sicht?

Allerdings sind die optimistischen Aussichten auch ein Stück weit mit der Erwartung verbunden, dass die Konjunktur in Europa im laufenden Jahr wieder etwas mehr zieht und dadurch den Bausektor im Schlepptau mit in die Höhe nimmt. Undenkbar ist so ein Szenario weiterhin nicht. Der Konflikt im Nahen Osten bringt aber durchaus das eine oder andere Warnsignal mit. Solche könnten noch größer werden, je länger der Konflikt sich hinzieht.

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