Anleger von Kronos Worldwide blicken gespannt auf den 9. März. Nach einer volatilen Handelswoche, in der die Aktie kurzzeitig wichtige technische Marken testete, rückt die Veröffentlichung der nächsten Geschäftszahlen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Kann der Spezialist für Titandioxid die Sorgen über anhaltenden Margendruck entkräften?

  • Ereignis: Veröffentlichung der Q4- und Jahresergebnisse 2025
  • Datum: Montag, 9. März 2026 (nach US-Börsenschluss)
  • Fokus: Absatzvolumen, Preismacht und Ausblick 2026
  • Letzter Kurs: 6,33 USD (Schlusskurs vom vergangenen Freitag)

Fokus auf den 9. März

Das Unternehmen hat den Termin für die Bilanzvorlage des vierten Quartals sowie des Gesamtjahres 2025 offiziell bestätigt. Marktteilnehmer werten diesen Bericht als kritischen Prüfstand. Nachdem das dritte Quartal 2025 deutliche Spuren bei den Margen hinterlassen hatte, suchen Investoren nun nach Belegen für eine Stabilisierung.

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Besonderes Augenmerk liegt auf der Preisgestaltung und den Absatzmengen in den Kernmärkten für Beschichtungen und Kunststoffe. Das Management wird zudem seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 abgeben, was Klarheit über die künftige Nachfragedynamik schaffen könnte.

Technische Hürden und Marktumfeld

Die Kursentwicklung zeigte zuletzt ein nervöses Bild. Am vergangenen Donnerstag gelang der Aktie kurzzeitig der Sprung über die 200-Tage-Linie, was technische Käufer anlockte. Dieser Ausbruch erwies sich jedoch als wenig nachhaltig: Am Freitag gab das Papier die Gewinne wieder ab und schloss mit einem Minus von 2,31 Prozent bei 6,33 US-Dollar.

Das Branchenumfeld bleibt herausfordernd. Während einige Industriewerte zu Beginn des Jahres 2026 eine Erholung verzeichneten, kämpft der Teilsektor für Titandioxid weiterhin mit hohen Lagerbeständen und schwierigen Preisbedingungen. Analysten beobachten genau, ob die gesunkenen Inputkosten ausreichen, um die Rentabilität im kommenden Jahr wieder zu steigern.

Entscheidend für eine nachhaltige Trendwende wird sein, wie das Management am 9. März die Strategie zum Schuldenabbau und zur Cashflow-Generierung darstellt. Erst klare Signale für eine Bodenbildung in den Endmärkten könnten der Aktie helfen, die wichtige 200-Tage-Linie dauerhaft zurückzuerobern. Bis zur Zahlenvorlage dürfte der Titel eng mit der allgemeinen Stimmung im Chemiesektor korrelieren.

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