Stellantis hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro ausgewiesen. Hinter dieser Zahl stecken außerordentliche Abschreibungen in Höhe von 25,4 Milliarden Euro — die Folge einer tiefgreifenden Neuausrichtung des Produktportfolios. Die Aktie reagiert entsprechend: Sie notiert aktuell auf einem neuen 12-Monats-Tief.

Schwache Zahlen, gestrichene Dividende

Der Umsatz sank 2025 um zwei Prozent auf 153,5 Milliarden Euro. Schwerwiegender ist jedoch der negative industrielle Free Cashflow von minus 4,5 Milliarden Euro für das Gesamtjahr. Das Unternehmen verweist zwar auf eine 73-prozentige Verbesserung im zweiten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum — die Gesamtbilanz bleibt dennoch belastet.

Als direkte Konsequenz hat der Verwaltungsrat die reguläre Dividende für 2026 ausgesetzt. Für Aktionäre, die auf Ausschüttungen gesetzt hatten, ist das ein klarer Rückschlag.

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Hybridanleihe als Kapitalpolster

Um die Liquiditätsbasis zu stärken, platzierte Stellantis am 11. März eine nachrangige Hybridanleihe mit einem Volumen von bis zu fünf Milliarden Euro. Die größte Tranche umfasst 2,2 Milliarden Euro mit einem Jahreskupon von 6,25 Prozent. Das Instrument soll die Bilanz stabilisieren, ohne die bestehende Schuldenstruktur direkt zu belasten.

Parallel dazu öffnet Stellantis sein Ladenetz für Elektrofahrzeugbesitzer in Nordamerika: Seit dem 20. März können diese über einen neuen Adapter auf das Tesla-Supercharger-Netzwerk zugreifen — abgewickelt über die konzerneigene App Free2move Charge.

Hauptversammlung im April als nächster Fixpunkt

Für das laufende Jahr stellt das Management einen moderaten Anstieg der Nettoerlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht, gestützt durch eine Reihe neuer Modelleinführungen. Ob diese Prognose das Vertrauen der Märkte zurückgewinnen kann, wird sich zeigen müssen — die Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 44 Prozent im Minus und notiert deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts.

Der nächste konkrete Termin ist die Hauptversammlung am 14. April 2026 in Amsterdam. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wiederwahl von John Elkann als geschäftsführendem Direktor sowie die Ermächtigung des Vorstands, bis zu zehn Prozent der ausgegebenen Aktien innerhalb von 18 Monaten zurückzukaufen.

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