Stellantis Aktie: Ladenetz und Klage
Stellantis schlägt zwei Fronten gleichzeitig auf: Der Konzern öffnet seinen Elektrofahrzeug-Kunden den Zugang zum Tesla-Supercharger-Netzwerk — und kämpft juristisch gegen mutmaßlichen Betrug in der eigenen Händlerfinanzierung.
Zugang zu 27.500 Ladepunkten
Ab sofort können Fahrer von Elektrofahrzeugen der Marken Jeep, Dodge, Ram, Fiat und Maserati auf über 27.500 Tesla Supercharger in Nordamerika zugreifen. Voraussetzung ist ein NACS-to-CCS1-Adapter, der über autorisierte Händler erhältlich ist. Die Kompatibilität gilt unter anderem für den Dodge Charger Daytona (Baujahre 2024–2026), den Jeep Wagoneer S sowie die Maserati Folgore-Modelle. Die Ladesitzungen lassen sich über die Free2move Charge App oder direkt über die Tesla App starten. Ab 2027 soll der Dodge Charger Daytona bereits ab Werk mit einem nativen NACS-Anschluss ausgeliefert werden — der Adapter entfällt dann.
Der Schritt folgt einem Branchentrend: Mehrere große Automobilhersteller haben sich in den vergangenen Jahren dem Tesla-Ladenetz angeschlossen, um die Reichweitenangst potenzieller Käufer zu verringern.
Betrugsvorwürfe gegen Händlergruppe
Parallel dazu hat Stellantis Financial Services Anfang März 2026 Klage gegen die iowa-ansässige Händlergruppe Sky Auto Mall eingereicht. Der Vorwurf: sogenanntes „Double Flooring" — die Händlergruppe soll für dieselben Fahrzeuge doppelt Kredite aufgenommen haben, sowohl bei Stellantis als auch bei anderen Kreditgebern. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 12,3 Millionen US-Dollar beziffert. Stellantis betreibt aktiv die Sicherstellung der hinterlegten Sicherheiten; Gerichtsanhörungen zu den strittigen Vermögenswerten sind bereits angesetzt.
Im Hintergrund steht ein Konzern im Umbruch: Im Februar 2026 hatte Stellantis seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt, die erhebliche Sonderbelastungen im Zusammenhang mit einer strategischen Neuausrichtung der Elektromobilitätsziele enthielten. Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund 42 Prozent an Wert verloren — die operative Neuausrichtung steht damit unter erheblichem Erwartungsdruck.
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