Der Automobilkonzern Stellantis kämpft nach einem massiven Jahresverlust an mehreren Fronten. Inmitten von Spekulationen über eine Aufspaltung und Gesprächen mit chinesischen Partnern zog das Management nun eine klare rote Linie. Die kriselnde Luxusmarke Maserati steht nicht zum Verkauf.

Gerüchte und Dementi

Ein Vertreter des Asien-Pazifik-Vorstands wies Berichte über eine Veräußerung der italienischen Traditionsmarke scharf zurück. Entsprechende Behauptungen über einen Verkauf oder eine Aufspaltung des Konzerns entbehrten jeder faktischen Grundlage. Gleichzeitig hüllt sich das Unternehmen in Schweigen, wenn es um mögliche Kapitalbeteiligungen der chinesischen Hersteller Xiaomi und XPeng geht. Diese sollen laut Marktbeobachtern bei der Restrukturierung des europäischen Geschäfts helfen, was Stellantis als grundsätzliche Marktspekulation unkommentiert ließ.

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Tiefe Krise bei der Luxusmarke

Die Verkaufsgerüchte entstanden vor dem Hintergrund einer handfesten operativen Krise. Der Gesamtkonzern verbuchte für das abgelaufene Jahr 2025 einen gewaltigen Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro. Auch Maserati verzeichnete mit nur noch 7.900 abgesetzten Fahrzeugen den tiefsten Stand seit 2012. Das entspricht einem Einbruch von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei besonders der ehemals starke chinesische Markt wegbrach.

Analysten bemängeln bei der Luxusmarke vor allem den technologischen Rückstand bei der Elektrifizierung und intelligenten Fahrzeugsystemen. Diese fundamentale Schwäche spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider: Mit einem gestrigen Schlusskurs von 5,82 Euro notiert das Papier nur knapp über seinem erst am Montag markierten 52-Wochen-Tief und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Minus von über 40 Prozent.

Fokus auf Technologie-Partnerschaften

Um die eklatanten technologischen Lücken zu schließen, setzt Stellantis nun verstärkt auf externe Expertise aus Asien. Bereits im Oktober 2023 flossen 1,5 Milliarden Euro in eine 20-prozentige Beteiligung am chinesischen Autobauer Leapmotor. Aktuelle Verhandlungen zielen darauf ab, dieses Joint Venture zeitnah auszuweiten. Mehrere konkrete Projekte befinden sich in der Abstimmung, um die Elektro-Technologien von Leapmotor schneller auf den europäischen Markt zu bringen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen.

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