Sony Aktie: Fokus Entertainment
Der japanische Traditionskonzern Sony treibt seinen Wandel zum reinen Unterhaltungsgiganten mit Nachdruck voran. Ein wegweisendes Joint Venture im TV-Geschäft und starke Quartalszahlen unterstreichen die neue Ausrichtung weg von klassischer Hardware. Kann die Software-Strategie die Schwächen im Geräteverkauf dauerhaft kompensieren?
- Operatives Ergebnis Q3: 515 Mrd. Yen (+22 % zum Vorjahr)
- Prognose 2025: Operativer Gewinn von ca. 1,54 Bio. Yen erwartet
- Aktienrückkauf: Volumen auf bis zu 150 Mrd. Yen erhöht
- TV-Sparte: TCL übernimmt 51 % am Joint Venture für Bravia-Geräte
Abschied von der Hardware-Tradition
Sony reduziert seine Abhängigkeit von physischen Produkten massiv. Wie am Wochenende bekannt wurde, geht das TV-Geschäft inklusive der Marke Bravia in ein Joint Venture mit dem chinesischen Hersteller TCL über. Sony hält künftig nur noch 49 % der Anteile. Parallel dazu stellt der Konzern noch in diesem Monat die Auslieferung von Blu-ray-Recordern endgültig ein.
Diese Umstrukturierung folgt einem klaren Trend: Der Umsatzanteil der Entertainment-Sektoren Gaming, Musik und Film ist in den vergangenen zehn Jahren von 30 % auf rund 60 % gestiegen. Sony priorisiert konsequent margenstarke Inhalte gegenüber dem margenschwachen Hardware-Geschäft.
Software als Wachstumstreiber
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Dass die Gaming-Sparte dabei das Herzstück bildet, unterstrich das Event „State of Play“ am vergangenen Samstag. Mit Ankündigungen zu neuen Titeln der Marken „God of War“ und „Silent Hill“ stärkt Sony sein PlayStation-Ökosystem. Starke Software-Inhalte sind essenziell, da der Hardware-Absatz schwankt. Zwar belegte die Kamera Sony a7 V im Januar die Spitzenplätze der japanischen Verkaufscharts, das Absatzvolumen ging im Monatsvergleich jedoch signifikant zurück.
Analysten stützen den Kurs
Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die jüngsten Zahlen zum dritten Quartal. Der operative Gewinn stieg um 22 % auf 515 Milliarden Yen, getrieben durch die Sparten Musik sowie Bildsensorik. Benchmark-Analyst Mike Hickey passte zwar sein Kursziel von 5.100 auf 4.250 Yen an, behielt jedoch seine Kaufempfehlung bei.
Sony hob zudem die Prognose für das Gesamtjahr an und erwartet nun einen operativen Gewinn von 1,54 Billionen Yen bei einem Umsatz von 12,3 Billionen Yen. Das ausgeweitete Aktienrückkaufprogramm über 150 Milliarden Yen signalisiert zusätzliches Vertrauen des Managements in die neue Konzernstruktur nach der Abspaltung der Finanzsparte. Die Konzentration auf geistiges Eigentum und digitale Dienste bildet nun das fundamentale Gerüst für das kommende Geschäftsjahr.
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