Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) meldet für Januar 2026 einen historischen Umsatzrekord. Der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips profitiert vom anhaltenden Boom bei KI-Prozessoren und baut seine Produktionskapazitäten global massiv aus.

Erstmals über 400 Milliarden NT-Dollar

Der Halbleiterkonzern erzielte im Januar einen Umsatz von 401,26 Milliarden Taiwan-Dollar (umgerechnet etwa 12,71 Milliarden US-Dollar). Das entspricht einem Plus von 36,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 19,8 Prozent mehr als im Dezember 2025. Erstmals überschritt der Monatsumsatz die Marke von 400 Milliarden NT-Dollar.

Haupttreiber der Entwicklung ist die starke Nachfrage nach Chips im 3-Nanometer-Verfahren. Diese hochmodernen Prozessoren kommen vor allem in KI-Beschleunigern und Hochleistungsrechnern zum Einsatz. Das Wachstum widerlegt Befürchtungen, die KI-Nachfrage könnte sich abkühlen. Im Oktober 2025 hatte sich das Umsatzwachstum noch auf 16,9 Prozent verlangsamt – der schwächste Wert seit Februar 2024.

Expansion auf drei Kontinenten

TSMC investiert massiv in neue Produktionsstandorte außerhalb Taiwans:

  • Japan: Massenproduktion von 3-Nanometer-Chips für KI-Server am Standort Kumamoto geplant
  • Deutschland: Bau einer neuen Fabrik im Rahmen der Europa-Strategie
  • USA: Weiterer Ausbau der Anlagen in Arizona

Die geografische Diversifizierung soll geopolitische Risiken reduzieren und gleichzeitig die Nähe zu Schlüsselkunden erhöhen.

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Starkes Quartal bestätigt Trend

Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 unterstreichen die operative Stärke. Der Umsatz kletterte um 20,5 Prozent auf 33,73 Milliarden Dollar, der Nettogewinn legte um 35 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar zu. Fortschrittliche Technologien mit 7 Nanometer und darunter machten 77 Prozent des Wafer-Umsatzes aus.

Für das erste Quartal 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 34,6 und 35,8 Milliarden Dollar an. Über das Gesamtjahr rechnet TSMC mit einem Wachstum von rund 30 Prozent in US-Dollar.

Nvidia als Schlüsselkunde

TSMC bleibt unverzichtbarer Partner für Technologiekonzerne wie Nvidia, AMD und Apple. Besonders die Zusammenarbeit mit Nvidia intensiviert sich durch steigende Bestellungen für KI-Chips. Der Auftragsfertiger hält schätzungsweise 90 Prozent Marktanteil bei modernsten Fertigungstechnologien.

Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte kürzlich in Taipeh, TSMC könne seine Produktionskapazitäten im kommenden Jahrzehnt mehr als verdoppeln, um die wachsende KI-Nachfrage zu bedienen.

Bewertung und Kursentwicklung

Die Aktie legte im vergangenen Jahr um 81,6 Prozent zu. Die Marktkapitalisierung überschreitet mittlerweile 1,9 Billionen Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 28,9 – deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 43,4 im Halbleitersektor.

Die hohen Investitionen in Kapazitätserweiterungen signalisieren Vertrauen des Managements in anhaltend starke KI-Nachfrage. Am 10. Februar veröffentlichte TSMC die Januar-Zahlen, die nächsten Quartalsergebnisse folgen im April.

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