SoftBank setzt alles auf eine Karte: Künstliche Intelligenz. Mit neuen Partnerschaften rund um OpenAI und Intel sowie starken Zahlen der Tochter Arm positioniert sich der japanische Technologie-Investor neu. Doch zahlen sich die massiven Wetten aus? Alle Augen richten sich nun auf die kommende Woche, wenn der Konzern Einblick in seine Bücher gewährt.

Vertiefung der OpenAI-Allianz

Der Fokus auf generative KI wird operativ greifbar. Erst gestern kündigte das Joint Venture SB OAI Japan den Einsatz der neuen "Frontier"-Unternehmensplattform von OpenAI an. Ziel ist die beschleunigte Bereitstellung fortschrittlicher KI-Dienste für den japanischen Markt, wobei interne Validierungsprozesse bereits laufen.

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Diese Schritte folgen auf Berichte über signifikante Investitionen SoftBanks in OpenAI. Der Konzern festigt damit seine Rolle als einer der wichtigsten finanziellen Rückhaltgeber für das KI-Forschungsunternehmen. Marktbeobachter analysieren derzeit genau, wie sich diese kapitalintensiven Beteiligungen auf das Kreditprofil der Japaner auswirken werden.

Arm als Wachstumsmotor

Rückenwind liefert unterdessen die wichtigste Beteiligung im Portfolio: Arm Holdings. Der Chip-Designer meldete für das abgelaufene Quartal einen Rekordumsatz von 1,24 Milliarden Dollar. Besonders die laufenden Lizenzgebühren kletterten auf einen Höchstwert von 737 Millionen Dollar, getrieben durch die hohe Nachfrage aus Rechenzentren und KI-Anwendungen.

Auch die Einnahmen aus neuen Lizenzen legten im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 505 Millionen Dollar zu. Wenngleich dieser spezifische Wert leicht unter den aggressivsten Analystenschätzungen blieb, bestätigt das Gesamtergebnis den Wachstumskurs der Tochtergesellschaft. Flankiert wird dies durch eine am 2. Februar bekanntgegebene Kooperation einer SoftBank-Tochter mit Intel. Gemeinsam soll Speichertechnologie entwickelt werden, die den enormen Datenhunger großer KI-Modelle bewältigen kann.

Die Nagelprobe für die Gesamtstrategie steht unmittelbar bevor. Am 12. Februar 2026 präsentiert SoftBank die Ergebnisse für das dritte Quartal. Investoren erwarten hierbei konkrete Details zur Finanzierung der weiteren KI-Expansion sowie ein Update zur finanziellen Gesundheit des Vision Funds.

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