SoftBank zieht seine Fäden im KI- und Halbleiter-Umfeld enger – mit neuen Partnerschaften und potenziell sehr großen Investments. Dabei geht es weniger um kurzfristige Schlagzeilen, sondern um den Aufbau von Schlüsselpositionen entlang der nächsten Chip- und Plattformgeneration. Wie konkret sind diese Schritte – und wann werden daraus messbare Ergebnisse?

Wichtige Punkte im Überblick:
- Kooperation von SAIMEMORY (SoftBank-Tochter) mit Intel zur Kommerzialisierung von Z-Angle Memory (ZAM)
- Prototypen geplant bis zum Geschäftsjahr mit Ende 31. März 2028, Markteinführung als Ziel im Geschäftsjahr 2029
- Berichte über Einstieg als Großaktionär beim japanischen Chip-Hersteller Rapidus
- Gespräche über ein mögliches Zusatzinvestment von bis zu 30 Mrd. US-Dollar in OpenAI (laut Berichten)
- Nächster Ergebnisbericht: Zahlen am 12. Februar (Q3, Geschäftsjahr 2025)

Intel-Kooperation für neue Speichertechnik

Ein zentraler Baustein ist die neue Zusammenarbeit zwischen SAIMEMORY Corp., einer Tochter von SoftBank Corp., und Intel. Beide Unternehmen haben am 2. Februar eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel: die Kommerzialisierung einer „Next-Gen“-Speichertechnologie namens Z-Angle Memory (ZAM).

ZAM soll hohe Kapazität und hohe Bandbreite bei zugleich niedrigem Energieverbrauch liefern. Im Fokus stehen Rechenzentren, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle besonders anspruchsvoll sind.

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SAIMEMORY wurde im Dezember 2024 mit dem Schwerpunkt auf Speichertechnologien der nächsten Generation gegründet. Gemeinsam mit Intel sollen Prototypen bis zum Geschäftsjahr entstehen, das am 31. März 2028 endet. Die Kommerzialisierung peilen die Partner für das Geschäftsjahr 2029 an.

Mehr Gewicht bei Chips und KI-Plattformen

Parallel dazu deuten Berichte auf eine breitere Positionierung im Halbleitersektor hin: SoftBank Group soll demnach als großer Anteilseigner beim japanischen Chip-Hersteller Rapidus einsteigen. Das Investment wäre Teil einer größeren privaten Finanzierungsinitiative, die Japans Rolle bei moderner Halbleiterfertigung stärken soll.

Ergänzend dazu hieß es in Berichten von Ende Januar, SoftBank führe Gespräche über ein zusätzliches Investment von bis zu 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Damit würde SoftBank seine Strategie unterstreichen, sich große Anteile an führenden KI-Plattformunternehmen zu sichern.

Nächster Termin: Zahlen am 12. Februar

Die aktuellen Schritte folgen auf einen 4-zu-1-Aktiensplit, der zum 1. Januar wirksam wurde – nach einem Kursanstieg im Jahr 2025. Der nächste harte Datenpunkt für Anleger kommt aber mit den anstehenden Ergebnissen: SoftBank Group will die Q3-Zahlen (Geschäftsjahr 2025) am 12. Februar vorlegen. Der Bericht soll das nächste offizielle Update zur Entwicklung des Investmentportfolios liefern, einschließlich des Vision Fund, und dürfte weitere Hinweise liefern, wie konsequent der KI-Schwerpunkt inzwischen in Zahlen übersetzt wird.

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