Toyota läuft auf Höchsttouren – und tauscht dennoch die Führungsspitze aus. Der japanische Autokonzern hat heute nicht nur starke Quartalszahlen und einen angehobenen Gewinnausblick präsentiert, sondern gleichzeitig einen überraschenden Führungswechsel angekündigt. Kenta Kon, bisher Operating Officer, wird ab dem 1. April 2026 neuer CEO. Der bisherige Präsident Koji Sato rückt in die Position des stellvertretenden Vorsitzenden und übernimmt die neu geschaffene Rolle des Chief Industry Officer.

Die Aktie reagierte im vorbörslichen US-Handel mit einem Plus von 2,66 Prozent auf 243,80 Dollar. Operativ gibt es für Toyota wenig zu kritisieren: Im dritten Quartal (Oktober bis Dezember) erwirtschaftete der Konzern einen operativen Gewinn von 1,19 Billionen Yen – umgerechnet rund 6,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig verteidigte Toyota 2025 seinen Platz als weltgrößter Autobauer.

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Gewinnprognose nach oben korrigiert

Für das laufende Geschäftsjahr, das Ende März endet, hebt Toyota die Gewinnprognose an. Der operative Gewinn soll nun 3,8 Billionen Yen (20,5 Milliarden Euro) erreichen – 0,4 Billionen mehr als zuvor erwartet. Damit liegt der Konzern allerdings leicht unter den Analystenerwartungen, die noch etwas höhere Zahlen auf dem Zettel hatten.

Der Führungswechsel erfolgt zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren. Toyota begründet die Entscheidung mit der Notwendigkeit, Managemententscheidungen als Reaktion auf Veränderungen im internen und externen Umfeld zu beschleunigen. Kon soll sich stärker auf das interne Management konzentrieren, während Sato in seiner neuen Rolle vermutlich Branchenthemen und strategische Weichenstellungen verantworten wird.

Expansion im Elektrobereich läuft an

Parallel öffnet Toyota in Deutschland die Auftragsbücher für den bZ4X Touring, einen Elektro-Kombi und Ableger des seit 2022 erhältlichen bZ4X. Der Wagen ist ab sofort in zwei Ausstattungs- und zwei Antriebsvarianten ab 49.990 Euro bestellbar und rollt ab Mai 2026 in die deutschen Autohäuser. Damit erweitert Toyota sein noch überschaubares Elektro-Portfolio und nimmt den spärlich bestückten Kombimarkt ins Visier.

Die Aktie steht trotz des personellen Umbaus knapp unter ihrem Rekordhoch. Anleger scheinen das Vertrauen in die operative Stärke des Konzerns zu bewahren – unabhängig davon, wer künftig an der Spitze steht.

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