SoftBank Group Aktie: Arm-Sorgen belasten
Während der asiatische Tech-Sektor von Rekord zu Rekord eilt, gerät die SoftBank Group ins Hintertreffen. Trotz neuer IPO-Gerüchte und massiver Investitionen in künstliche Intelligenz drückt eine Herabstufung der wichtigsten Beteiligung auf die Stimmung. Anleger gewichten die Risiken um den Chip-Designer Arm derzeit schwerer als die Chancen im Vision Fund.
Die Aktien der SoftBank Group schlossen am heutigen Freitag in Tokio 1,01 Prozent tiefer bei 4.010 Yen. Damit koppelt sich der Konzern deutlich vom breiten Markttrend ab – sowohl der Taiwan Weighted Index als auch der südkoreanische Kospi markierten neue Höchststände. Bereits am Donnerstag waren die in den USA gehandelten ADRs unter Druck geraten und verloren über vier Prozent. Technisch rückt nun die psychologisch wichtige Unterstützung bei 4.000 Yen in den Fokus.
Belastungsfaktor Arm
Hauptverantwortlich für die Zurückhaltung der Investoren ist die Abhängigkeit von Arm Holdings. Die Bank of America hatte den Chip-Designer, an dem SoftBank weiterhin die Mehrheit hält, bereits am 13. Januar von "Buy" auf "Neutral" herabgestuft. Das Kursziel wurde von 145 auf 120 US-Dollar gesenkt.
Die Analysten begründeten diesen Schritt mit einer potenziellen Nachfrageschwäche im Smartphone-Markt. Da die Beteiligung an Arm einen signifikanten Teil des Nettovermögenswerts (NAV) der SoftBank ausmacht, schlagen Bewertungsschwankungen beim Chip-Entwickler direkt auf den Kurs der Holding durch.
Hohe Aktivität im Vision Fund
Dabei gibt es durchaus positive Impulse aus dem Beteiligungsportfolio. Berichten zufolge prüft der Service-Roboter-Hersteller Keenon Robotics einen Börsengang in Hongkong. Ein solches Listing würde dem Konzern in einem beobachteten Marktumfeld frische Liquidität verschaffen.
Zudem wurde bekannt, dass SoftBank eine Finanzierungsrunde über 1,4 Milliarden US-Dollar beim Robotik-Startup Skild AI angeführt hat. Die Bewertung des Unternehmens steigt damit auf berichtete 14 Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt unterstreicht die Strategie von CEO Masayoshi Son, die Investitionen in KI und Robotik massiv auszuweiten – erst kürzlich hatte der Konzern seinen Anteil an OpenAI auf 11 Prozent erhöht.
Ausblick
Der Markt favorisiert aktuell direkte Hardware-Investments gegenüber der komplexen Holding-Struktur der SoftBank. Klarheit über die finanzielle Verfassung des Konzerns wird der kommende Quartalsbericht am 12. Februar 2026 bringen. Im Zentrum stehen dann die aktualisierten Bewertungen der privaten Assets sowie die Profitabilität des Vision Funds nach der jüngsten Volatilität im Tech-Sektor.
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