SoftBank setzt beim Thema Künstliche Intelligenz deutlich nach. Der Konzern will weitere 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI investieren und wird damit zu einem der wichtigsten Geldgeber des ChatGPT-Entwicklers. Wie groß wird SoftBanks Einfluss bei OpenAI dadurch tatsächlich?

30 Milliarden in drei Tranchen

Die zusätzlichen 30 Milliarden US-Dollar sollen über einen konzernnahen Investmentfonds in drei separaten Tranchen fließen – geplant ist der Zeitraum von April bis Oktober. Nach dieser Aufstockung würde sich SoftBanks Gesamtinvestment in OpenAI laut Bericht auf 64,6 Milliarden US-Dollar erhöhen.

Damit verbunden wäre ein Anteil von rund 13% an dem US-Unternehmen. SoftBank hatte bereits zuvor umfangreich investiert und würde seine Stellung als einer der großen Anteilseigner weiter festigen.

110-Milliarden-Runde mit Amazon und Nvidia

Der Schritt ist eingebettet in eine deutlich größere Finanzierungsrunde: Insgesamt sollen bei OpenAI 110 Milliarden US-Dollar von Investoren zusammenkommen. Neben SoftBank werden dabei auch Amazon und Nvidia als bedeutende Geldgeber genannt.

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Das frische Kapital soll vor allem den Ausbau der KI-Infrastruktur unterstützen – ein Bereich, in dem der globale Wettbewerb zuletzt spürbar intensiver geworden ist.

Konzernstrategie: Investment plus eigene Infrastruktur

Parallel zur externen OpenAI-Finanzierung rückt auch SoftBanks KI-Strategie innerhalb des Konzerns in den Vordergrund. Heute stellte die Telekom-Tochter SoftBank Corp. auf dem MWC Barcelona 2026 ihre „Telco AI Cloud“-Vision vor.

Kern der Initiative ist eine verteilte KI-Infrastruktur, die auf dem Telekom-Netz aufsetzt. Genannt werden großskalige KI-Rechenzentren, eine GPU-Cloud sowie eine AI-RAN-Plattform (Radio Access Network). SoftBank Corp. will sich damit vom klassischen Telekom-Anbieter hin zu einem KI-Infrastrukturprovider entwickeln.

Unterm Strich verfolgt SoftBank damit zwei Wege gleichzeitig: große Beteiligungen außerhalb des Konzerns und der Aufbau eigener KI-Infrastruktur über die Tochter. Die nächsten konkreten Wegmarken liegen bei der Umsetzung der OpenAI-Tranchen zwischen April und Oktober sowie den weiteren Schritten zur „Telco AI Cloud“ nach der Ankündigung auf dem MWC.

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