Die Aktie der SoftBank Group legte am Montag kräftig zu und kletterte um 6,9 Prozent. Damit gehörte der Technologie-Investor zu den größten Gewinnern im Nikkei 225, der erstmals die Marke von 57.000 Punkten überschritt. Verantwortlich für die Rallye: ein deutlicher Wahlsieg der Regierungspartei und starke Zahlen der Telekom-Tochter.

"Takaichi-Trade" beflügelt Tech-Sektor

Nach dem klaren Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichis Partei am Sonntag rechnen Investoren mit einer Phase expansiver Fiskalpolitik und umfangreicher Konjunkturprogramme. Der sogenannte "Takaichi-Trade" löste eine Kaufwelle in japanischen Aktien aus, besonders im Technologiebereich.

SoftBank profitierte überproportional von dieser Stimmung. Als einer der größten Technologie-Investoren des Landes wurde die Aktie zum bevorzugten Vehikel für Anleger, die auf die neue Wirtschaftspolitik setzen wollen. Auch am Dienstag setzte der Nikkei seine Rekordjagd fort.

Telekom-Tochter hebt Prognose an

Zusätzlichen Rückenwind lieferte die operative Entwicklung. Die börsennotierte Telekom-Tochter SoftBank Corp. meldete am Montag Rekordergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025:

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  • Umsatz stieg um 8 Prozent auf 5,2 Billionen Yen
  • Nettogewinn kletterte um 11 Prozent auf 485,5 Milliarden Yen
  • Jahresprognose für Nettogewinn auf 543 Milliarden Yen angehoben
  • Finanzdienstleistungssparte verdoppelte Betriebsergebnis

Die Zahlen signalisieren, dass die Ökosystem-Strategie des Konzerns greift. Besonders die starke Performance im Finanzbereich überraschte positiv.

KI-Boom stützt Bewertung

Die Stimmung für SoftBank wird auch durch Entwicklungen im Halbleitersektor gestützt. Über die Beteiligung an Arm Holdings und strategische Investitionen in KI-Infrastruktur partizipiert der Konzern direkt am Boom künstlicher Intelligenz.

Berichte, dass Samsung Electronics mit der Massenproduktion von HBM4-Speicherchips für KI-Beschleuniger beginnt, verstärken die Erwartung anhaltend hoher Investitionen im Sektor. Die robuste Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten kommt vielen Portfoliounternehmen zugute.

Anleger beobachten nun, ob sich die Dynamik unter der neuen Regierung fortsetzen lässt. Die angekündigten Konjunkturmaßnahmen könnten dem Technologiesektor weiteren Schub verleihen.

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