SoftBank Group Aktie: Arm belastet
SoftBank Group steht vor einer Bewährungsprobe. Kurz vor der eigenen Bilanzvorlage sorgt das wichtigste Zugpferd des Konzerns für Unruhe. Die Tochtergesellschaft Arm Holdings verfehlte die Erwartungen im wichtigen Lizenzgeschäft, was Anleger nervös macht und den Aktienkurs der japanischen Muttergesellschaft unter Druck setzt.
Enttäuschung beim Lizenzgeschäft
Der britische Chipdesigner Arm, an dem SoftBank die Mehrheit hält, meldete für das abgelaufene Quartal zwar einen Rekordumsatz von 1,24 Milliarden Dollar, doch der Teufel steckt im Detail. Die Erlöse aus dem Lizenzgeschäft lagen mit 505 Millionen Dollar unter den Analystenschätzungen von rund 520 Millionen Dollar. Diese Sparte gilt als wichtiger Indikator für zukünftige Design-Gewinne.
Marktbeobachter reagierten empfindlich auf diese Diskrepanz. Die Arm-Aktie verlor nachbörslich rund 8 Prozent an Wert. Analysten von Summit Insights verweisen zudem auf den Ausblick von Qualcomm, der vor einer weltweiten Speicherknappheit warnt. Höhere Speicherpreise könnten die Smartphone-Produktion verteuern und damit indirekt das Geschäft von Arm bremsen. Da die SoftBank-Aktie eng mit der Performance von Arm korreliert ist, gab auch der Kurs der Japaner an der Tokioter Börse nach und schloss am 6. Februar bei 3.999 Yen.
Blick richtet sich auf Donnerstag
Der Fokus der Investoren verschiebt sich nun auf den kommenden Donnerstag, den 12. Februar 2026. Dann wird SoftBank die eigenen Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 vorlegen. Neben den Auswirkungen der Arm-Schwäche steht vor allem die aggressive Expansionsstrategie im Bereich Künstliche Intelligenz auf dem Prüfstand.
Das Management um Masayoshi Son hat das Portfolio zuletzt massiv umgebaut:
* Abschluss einer weiteren 22,5-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI Ende Dezember.
* Übernahme von DigitalBridge für 4 Milliarden Dollar zur Skalierung der KI-Infrastruktur.
* Start des Joint Ventures "SB OAI Japan" mit OpenAI.
Am 12. Februar wird sich zeigen, wie diese Milliarden-Wetten die Bilanz und den Vision Fund beeinflussen. Der Quartalsbericht muss belegen, dass die Transformation zum reinen KI-Investitionsvehikel trotz kurzfristiger Schwankungen bei der Schlüsseltöchter Arm auf Kurs bleibt.
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