EOS Aktie: Innovativer Meilenstein
Electro Optic Systems (EOS) hat sich heute mit einer ausführlichen Stellungnahme gegen einen kritischen Short-Report von Grizzly Research gewehrt. Die Antwort fiel deutlich aus – und setzte die Aktie nach Wiederaufnahme des Handels massiv in Bewegung. Zunächst rutschte der Kurs im Tagesverlauf zeitweise um bis zu 16% ab, drehte dann aber spürbar nach oben.
Worum geht es in dem Streit konkret – und was sagt EOS zu den zentralen Vorwürfen?
- Auslöser: Wiederaufnahme des Handels nach zuvor beantragter Handelspause
- Kernpunkt: Darstellung und Einordnung bestimmter Kundenverträge
- Reaktion am Markt: Intraday-Tief bei 5,05 AUD, später Erholung auf etwa 6,86 AUD
Streit um Vertragsklassifizierung
EOS hatte bereits letzte Woche eine Handelspause beantragt und ist heute mit einer detaillierten Zurückweisung der Grizzly-Vorwürfe zurück in den Handel gekommen. Das Management bezeichnete die Schlussfolgerungen des Short Sellers als „misleading, manipulative and pejorative“.
Im Zentrum steht ein von Grizzly Research herausgegriffener Vertrag über 80 Mio. US-Dollar mit einem südkoreanischen Kunden. Der Short Seller hatte kritisiert, dieser sei irreführend dargestellt worden. EOS stellt heute klar: Der Vertrag sei an Bedingungen geknüpft und deshalb nicht Teil des ausgewiesenen unbedingten (unconditional) Auftragsbestands gewesen.
Um die eigene Darstellung zu untermauern, legte das Unternehmen zudem aktualisierte Zahlen zum Auftragsbestand vor. Demnach sei der unbedingte Order Book von 136 Mio. US-Dollar zum Ende 2024 auf 459 Mio. US-Dollar bis Ende 2025 gestiegen.
Liquidität, MARSS und juristische Optionen
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Neben dem Auftragsbestand ging EOS auch auf die finanzielle Lage ein. Das Unternehmen meldete mehr als 100 Mio. US-Dollar an liquiden Mitteln und betonte, aktuell schuldenfrei zu sein.
Auch die zuletzt erfolgte Übernahme von MARSS verteidigte das Management. Das übernommene Unternehmen habe zwischen 2020 und 2025 rund 243 Mio. Euro Umsatz erzielt.
Der Konflikt könnte zudem juristische Folgen haben. EOS teilte mit, man prüfe rechtliche Schritte gegen Grizzly Research – und zwar in Australien und Deutschland. Dabei verwies EOS darauf, dass der Short Seller eine Position halte, die von einem fallenden Aktienkurs profitiert.
Kursreaktion bleibt extrem
Mit dem Handelsstart heute kam es sofort zu starken Ausschlägen. Zunächst fiel die Aktie bis auf 5,05 AUD. Nachdem der Markt die Stellungnahme verarbeitet hatte, kehrte jedoch Kaufinteresse zurück. Am Nachmittag (Ortszeit) notierte der Titel wieder bei rund 6,86 AUD – das entsprach einem Tagesplus von über 14% gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag.
Die heftigen Bewegungen treffen auf eine Aktie, die auf Sicht von zwölf Monaten bereits stark gelaufen ist: Laut Bericht liegt das Plus bei rund 300%, gestützt durch weltweit steigende Verteidigungsausgaben.
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