Die Papiere des Wolfram-Spezialisten kennen derzeit kein Halten mehr und markierten nach einem Anstieg von rund 25 Prozent innerhalb einer Woche neue Allzeithochs. Zwei fundamentale Treiber befeuern diese Rallye massiv: Der erfolgreiche Start der kommerziellen Produktion in Südkorea und eine entscheidende strategische Initiative der US-Regierung zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Ist dies der Beginn einer langfristigen Neubewertung für den westlichen Rohstoff-Player?

Politische Rückendeckung aus Washington

Auslöser für den jüngsten Kaufdruck ist die Ausweitung des sogenannten "Project Vault" der US-Regierung. Diese Anfang Februar 2026 angekündigte Initiative zielt darauf ab, nationale Vorräte von mehr als 50 kritischen Mineralien aufzubauen, um die Abhängigkeit von chinesischen Importen drastisch zu reduzieren.

Für Almonty Industries ist dies ein ideales Szenario. Da China aktuell über 80 Prozent der globalen Wolfram-Produktion kontrolliert, rücken westliche Produzenten wie Almonty in den Fokus der strategischen Sicherheitsinteressen der USA, insbesondere für den Verteidigungs- und Technologiesektor.

Vom Entwickler zum Produzenten

Parallel zur politischen Unterstützung liefert das Unternehmen operativ ab. Auf der Vorzeige-Mine Sangdong in Südkorea wurde der kritische Übergang vom Entwicklungs- in den aktiven Abbaubatus vollzogen. Bereits im Dezember rollten die ersten LKW-Ladungen Erz. Aktuell durchläuft das Material die Brech-, Mahl- und Flotationsstufen, bevor die Produktion stabilisiert wird.

Der Fahrplan für das Wachstum steht fest: Bis 2027 soll die Phase-II-Erweiterung abgeschlossen sein, was die Kapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr steigern würde. Im Vollbetrieb könnte Sangdong jährlich über 460.000 MTU (Metric Tonne Unit) Wolfram liefern.

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Explodierende Rohstoffpreise und Analystenlob

Das Timing könnte kaum besser sein, denn der Wolfram-Markt ist extrem angespannt. Verschärfte Exportbestimmungen und reduzierte Produktionsquoten in China haben die Preise in die Höhe getrieben. Referenzpreise für Ammoniumparawolframat (APT) erreichten Mitte Januar die Marke von 1.200 bis 1.250 US-Dollar pro MTU.

Diese Gemengelage ruft Analysten auf den Plan, die ihre Kursziele im Februar deutlich nach oben korrigierten:
* Diamond Equity Research verdoppelte die Bewertung beinahe von 11,00 CAD auf rund 20,00 CAD.
* Sphene Capital hob das Kursziel von 13,50 CAD auf 20,10 CAD an.

Beide Häuser begründen ihre Optimismus mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und den Fortschritten bei den Projekten.

Solide Finanzierung und weiterer Ausblick

Auch die Bilanz wurde rechtzeitig gestärkt. Durch eine Kapitalerhöhung im Dezember 2025 flossen dem Unternehmen brutto 129,4 Millionen US-Dollar zu, was die weitere Skalierung absichert. Der Blick richtet sich nun auf die zweite Jahreshälfte 2026: Dann soll auch das Gentung Browns Lake Projekt im US-Bundesstaat Montana die Produktionsreife erreichen, was Almontys Position als strategischer Lieferant in Nordamerika weiter festigen würde.

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