Die Deutsche Telekom setzt mit dem Start einer eigenen KI-Fabrik auf deutschem Boden ein deutliches Zeichen. Während US-Konzerne den KI-Markt dominieren, positioniert sich der Bonner Konzern als europäische Alternative – und untermauert zugleich seinen Führungsanspruch in der globalen Telekommunikationsbranche.

Die wichtigsten Fakten:
- Erste industrielle KI-Fabrik Deutschlands in München gestartet
- Partnerschaft mit NVIDIA und Polarise für souveräne Datenverarbeitung
- Bereits über ein Drittel der Kapazität ausgelastet
- Zwei Telekom-Manager ins Kuratorium des TM Forum berufen
- Barclays bestätigt "Overweight" mit Kursziel 38,50 Euro

Souveräne Cloud als Gegenpol zu US-Hyperscalern

Am 4. Februar nahm die "Industrial AI Cloud" in München offiziell den Betrieb auf. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und den öffentlichen Sektor, die hochleistungsfähige KI-Infrastruktur benötigen – allerdings mit Datenhoheit in Europa.

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Erste Kunden wie das Robotik-Unternehmen Agile Robots und der Simulationsspezialist PhysicsX nutzen die neue Infrastruktur bereits. Die Auslastung von über einem Drittel zum Start deutet auf echte Nachfrage hin, nicht nur auf ein strategisches Prestigeprojekt.

Einfluss auf Branchenstandards wächst

Parallel zur technologischen Offensive stärkt der Konzern seine Position in der globalen Telekommunikationsbranche. Das TM Forum, eine führende Allianz von Telekommunikations- und Technologieunternehmen, berief zwei Telekom-Führungskräfte in sein Kuratorium: Kanwardeep Singh, Group CIO, und Ankur Kapoor, Chief Network Officer bei T-Mobile US. Die Mitgestaltung zukünftiger Branchenstandards verschafft strategische Vorteile.

Analystensicht bleibt konstruktiv

Barclays bekräftigte Ende Januar die "Overweight"-Einstufung mit einem Kursziel von 38,50 Euro. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt aktuell bei rund 38,65 Euro – ein Aufwärtspotenzial von etwa 27 Prozent zum aktuellen Niveau um 30,38 Euro.

Am 26. Februar folgen die Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Diese Zahlen werden zeigen, ob die strategischen Weichenstellungen sich auch operativ niederschlagen.

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