ASML hat seine Investoren mit Rekordzahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 überzeugt. Der niederländische Halbleiterausrüster profitiert massiv vom KI-Boom – die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Besonders bemerkenswert: Die Nachfrage nach den hochkomplexen EUV-Lithographiesystemen erreicht neue Höchststände.

Beispiellose Auftragslage

Das vierte Quartal brachte einen Nettoauftragseingang von 13,2 Milliarden Euro – ein absoluter Rekordwert. Allein 7,4 Milliarden Euro entfielen dabei auf die Extreme Ultraviolet (EUV) Lithographiesysteme, die für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind. Der Gesamtauftragsbestand kletterte bis Ende 2025 auf 38,8 Milliarden Euro.

Die Zahlen spiegeln das Vertrauen der Chipindustrie in die künftige Technologieentwicklung wider. Hersteller bauen ihre Kapazitäten massiv aus, um die durch künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern bedienen zu können.

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Im vierten Quartal erwirtschaftete ASML einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro bei einem Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Umsatz auf 32,7 Milliarden Euro, der Nettogewinn auf 9,6 Milliarden Euro.

Optimistischer Ausblick und Aktionärsrendite

Für 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro. Die Bruttomarge soll bei 51 bis 53 Prozent liegen. Das erste Quartal soll bereits 8,2 bis 8,9 Milliarden Euro Umsatz bringen. Das Wachstum wird laut Unternehmensführung vor allem durch deutlich höhere EUV-Verkäufe getragen.

ASML erhöht zudem die Dividende um 17 Prozent auf 7,50 Euro je Aktie für 2025. Eine Zwischendividende von 1,60 Euro wird am 18. Februar 2026 ausgezahlt. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 12 Milliarden Euro aufgelegt, das bis Ende 2028 läuft.

Die Kombination aus Rekordaufträgen, steigenden Margen und großzügiger Kapitalrückführung unterstreicht die starke Position ASMLs im Halbleitermarkt. Mit der anhaltenden KI-getriebenen Chipnachfrage dürfte das Geschäft auch in den kommenden Quartalen robust bleiben.

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