Nach einem Kursrückgang von rund 40% seit den Höchstständen mehren sich positive Signale beim chinesischen Elektroautobauer. Die Investmentbank Jefferies hebt das Kursziel an und verweist auf bevorstehende Katalysatoren. Gleichzeitig präsentiert BYD eine technisch aufgerüstete Version seines Exportschlagers Atto 3.

Die wichtigsten Entwicklungen:

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  • Jefferies erhöht Kursziel für H-Aktien auf 105 HKD, Rating auf "Hold"
  • Prognose: 1,5 Millionen Exportfahrzeuge in 2026 (+43% zum Vorjahr)
  • Neuer Atto 3 EVO mit 800-Volt-Architektur und 510 km Reichweite
  • Inlandsmarkt schwächelt: Absatz im Januar um 30% eingebrochen

Analysten sehen Erholungspotenzial

Die Jefferies-Experten begründen ihre positivere Einschätzung mit der erfolgten Kurskorrektur. Die meisten negativen Faktoren seien bereits eingepreist. Als konkrete Kurstreiber nennen die Analysten einen für Ende Februar oder Anfang März geplanten "Tech Day" sowie die intensive Einführung neuer Modelle.

Besonders die Exportstrategie könnte sich auszahlen. Mit prognostizierten 1,5 Millionen im Ausland verkauften Fahrzeugen würde BYD die Schwäche im heimischen Markt kompensieren, wo zuletzt Marktanteile verloren gingen.

Technischer Sprung beim Atto 3

Der überarbeitete Atto 3 EVO basiert auf der e-Platform 3.0 mit 800-Volt-Technik. Die DC-Ladeleistung steigt auf 220 kW, wodurch sich die Ladezeit von 10% auf 80% auf etwa 25 Minuten verkürzt. Die Batteriekapazität wächst von 60,5 kWh auf 74,8 kWh, was die WLTP-Reichweite auf bis zu 510 Kilometer erhöht.

Das Topmodell "Excellence" verfügt über Allradantrieb mit 449 PS und sprintet in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Diese Leistungsdaten zielen direkt auf europäische Wettbewerber im kompakten SUV-Segment ab.

Strategische Neuausrichtung

Die Produktoffensive erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt. Nach dem Einbruch im Januar konzentriert sich BYD verstärkt auf internationale Märkte. Neben dem Atto 3 EVO stellte das Unternehmen am 11. Februar den Plug-in-Hybrid Sealion 5 für Australien vor.

Parallel dazu kämpft BYD vor dem U.S. Court of International Trade gegen amerikanische Importzölle. Die rechtliche Auseinandersetzung begleitet den Konzern seit Ende Januar 2026.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die technischen Upgrades und die Exportstrategie ausreichen, um die Inlandsschwäche auszugleichen. Der angekündigte Tech Day im März könnte weitere Impulse liefern.

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