SoftBank Aktie: Bewertungsanpassungen erklärt
SoftBank bringt seine Fintech-Tochter PayPay an die US-Börse. Obwohl das Interesse riesig ist, müssen Anleger beim Ausgabepreis offenbar Abstriche machen. Warum startet das vielversprechende Unternehmen am unteren Ende der Preisspanne?
Geopolitik bremst die Bewertung
Der Mutterkonzern peilt für die 55 Millionen angebotenen Anteilsscheine (ADS) eine Gesamtbewertung von bis zu 13,4 Milliarden US-Dollar an. Berichten von heute zufolge wird der Ausgabepreis jedoch voraussichtlich am unteren Ende der Spanne von 17 bis 20 US-Dollar liegen. Verantwortlich für diese defensive Preisgestaltung ist die anhaltende Marktvolatilität infolge des Nahostkonflikts. Diese geopolitischen Spannungen hatten bereits im Vorfeld zu einer Verschiebung der Investoren-Roadshow geführt, nachdem das Listing zuvor schon durch den US-Government-Shutdown 2025 pausiert werden musste.
Tech-Giganten sichern sich Anteile
An mangelnder Nachfrage liegt der gedrückte Preis nicht. Das Orderbuch ist den Angaben zufolge mehr als fünffach überzeichnet. Das Fintech, das über 70 Millionen registrierte Nutzer vorweist, hat namhafte strategische Investoren angelockt. Branchengrößen wie Alphabet, Tencent und Alipay haben bereits feste Zusagen für das Angebot abgegeben. Für SoftBank ist das Listing an der Nasdaq unter dem Kürzel "PAYP" der wichtigste US-Börsengang seit dem Debüt des Chipdesigners Arm im Jahr 2023.
Wichtiger Test für den IPO-Markt
Das Debüt von PayPay gilt als zentraler Gradmesser für das laufende Jahr. Goldman Sachs prognostiziert, dass das Emissionsvolumen in den USA 2026 auf einen Rekordwert von 160 Milliarden US-Dollar ansteigen könnte. Die endgültige Bestätigung des PayPay-Ausgabepreises durch das begleitende Bankenkonsortium erfolgt direkt nach dem heutigen Handelsschluss der US-Börsen.
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