SK Hynix hat am 26. März seinen Griff in die Zukunft des KI-Speichermarkts gefestigt. CEO Kwak Noh-jung traf in Seoul mit Scott Guthrie, dem für Cloud & AI zuständigen Executive Vice President von Microsoft, zusammen — im Mittelpunkt: Liefervereinbarungen für hochspezialisierte Speicherchips, die Microsofts KI-Infrastruktur antreiben sollen.

HBM3E für den Maia 200

Die Gespräche konzentrierten sich auf die Lieferung von HBM3E-Chips für Microsofts neuesten KI-Beschleuniger, den Maia 200. Microsoft benötigt diese Komponenten in großen Mengen, um seine globalen Rechenzentren für den wachsenden Bedarf an generativer KI auszubauen. Neben HBM umfasst die Kooperation auch Standard-DRAM-Produkte — ein bedeutsames Detail, da die durchschnittlichen DRAM-Verkaufspreise im ersten Quartal 2026 um bis zu 80 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen sind.

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Rekordauftrag bei ASML

Um die Lieferverpflichtungen zu erfüllen, hat SK Hynix bei ASML Maschinen für Extremultraviolett-Lithografie (EUV) im Wert von knapp 8 Milliarden US-Dollar bestellt — nach eigenen Angaben die größte einzelne öffentlich bekannte Bestellung in der Geschichte des niederländischen Ausrüstungsherstellers. Das Investitionsvolumen von rund 11,95 Billionen KRW läuft bis Dezember 2027 und soll die EUV-Kapazität verdoppeln sowie den Übergang zum 1c-Prozessknoten beschleunigen. Damit sichert das Unternehmen nicht nur die laufende HBM3E-Produktion, sondern bereitet sich auch auf HBM4E-Muster vor, die noch in diesem Jahr geliefert werden sollen.

Kursrückgang trotz starker Nachrichten

Am Freitag gab die Aktie trotz der positiven Meldungen um 1,18 Prozent nach und schloss bei 922.000 KRW. Auslöser war Googles neu vorgestellter „TurboQuant"-Algorithmus, der den KI-Speicherbedarf laut Herstellerangaben um das bis zu Sechsfache reduzieren soll — was internationale Anleger zu Gewinnmitnahmen veranlasste. Analysten betonen jedoch, dass die physische Produktionskapazität für hochwertige Speicherchips im Jahr 2026 bereits weitgehend ausgebucht ist. Softwareoptimierungen ändern daran kurzfristig wenig.

Für das Gesamtjahr 2026 prognostizieren einige Analysten ein operatives Ergebnis von bis zu 148 Billionen KRW — getragen von den Lieferverträgen mit großen Cloud-Anbietern und der anhaltenden Knappheit bei Server-DRAM. Parallel dazu hat der Vermögensverwalter RexShares bei der SEC einen gehebelten US-ETF beantragt, der die tägliche Kursentwicklung von SK Hynix mit dem Faktor 2 abbilden soll — der erste seiner Art auf dem amerikanischen Markt.

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