Die German Startups Gruppe zieht die Reißleine: Die geplante Akquisition der Payments Group ist endgültig vom Tisch. Statt einer massiven Verwässerung durch Millionen neuer Aktien setzt das Management nun auf eine schlankere Struktur und den gezielten Einstieg in den KI-Pflegemarkt.

Der formelle Rücktritt von der bereits 2024 vereinbarten Übernahme wird zum 30. März 2026 wirksam. Damit entfällt die geplante Übertragung von bis zu 23 Millionen eigenen Anteilen. Das Unternehmen konsolidiert stattdessen seinen Bestand von rund 34,9 Millionen eigenen Aktien und bereitet eine Namensänderung vor, um die neue Ausrichtung auch optisch zu vollziehen.

Fokus auf Immobilien-SaaS und Forderungen

Operativ rückt die 35-prozentige Beteiligung an AuctionTech ins Zentrum. Das Unternehmen vertreibt die SaaS-Lösung „PropNow“, die auf digitale Immobilienauktionen spezialisiert ist. Gleichzeitig versucht die Gruppe, finanzielle Altlasten zu klären: Im Fokus stehen Forderungen gegen die SGT Capital Group in Höhe von 5,9 Millionen Euro. Nach ersten Gesprächen im Februar und März ist eine weitere Verhandlungsrunde zur Streitbeilegung für die Zeit direkt nach Ostern angesetzt.

Wachstumshoffnung Künstliche Intelligenz

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Zusätzliche Dynamik soll die indirekte Beteiligung von 18 Prozent an Cognicare AI bringen. Das Start-up entwickelt KI-Lösungen für den Pflegeheimsektor und steuert auf einen wichtigen Meilenstein zu. Das Management rechnet für diese Sparte bereits im laufenden Jahr 2026 mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Ab 2027 sollen signifikante Millionenumsätze generiert werden.

Den aktuellen Net Asset Value (NAV) beziffert die Gruppe auf rund 1,50 Euro pro Aktie, basierend auf 11,4 Millionen ausstehenden Papieren. In dieser Kalkulation sind auch stille Reserven und nicht bilanzierte Werte enthalten.

Die finanzielle Ausstattung wird durch eine 10-prozentige Wandelanleihe mit Laufzeit bis 2029 gestützt, die zuletzt an der Börse Hamburg bei 101 Prozent handelte. Weitere Details zur operativen Lage und den bilanziellen Auswirkungen der geplatzten Übernahme liefert der Konzernabschluss, dessen Veröffentlichung für den 15. Mai 2026 terminiert ist.

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