Nach einem Rekordjahr 2025 bereitet sich der weltgrößte Goldproduzent Newmont auf ein strategisches Übergangsjahr vor. Sinkende Produktionsmengen und anhaltend hohe Energiekosten belasten die kurzfristigen Aussichten. Diese Gemengelage veranlasst nun auch erste Analysten dazu, ihre Erwartungen für den Minenbetreiber nach unten zu korrigieren.

Weniger Gold, höhere Kosten

Hauptgrund für die gedämpfte Stimmung ist das von Newmont selbst ausgerufene Übergangsjahr 2026. Geplante Anpassungen in den Minenabläufen dürften die Goldproduktion von zuletzt 5,9 Millionen auf rund 5,3 Millionen Unzen drücken. Gleichzeitig kämpft der Konzern mit steigenden Betriebsausgaben. Die sogenannten All-In Sustaining Costs (AISC) werden für das laufende Jahr auf 1.680 US-Dollar pro Unze geschätzt. Besonders die Ölpreise nahe der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel machen sich hier bemerkbar, da Energie bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten der Branche verschlingt.

Analysten passen Ziele an

Auf diese fundamentalen Herausforderungen reagieren nun die Marktbeobachter. Die Schweizer Großbank UBS reduzierte am Freitag ihr Kursziel für das Papier von 150 auf 140 US-Dollar, behielt aber die grundsätzliche Kaufempfehlung bei. Das durchschnittliche Analystenziel liegt aktuell bei 134,10 US-Dollar. An der Börse spiegelt sich diese Vorsicht bereits wider: Auf Monatssicht verzeichnet der Titel einen Verlust von rund 16 Prozent und notiert derzeit bei 88,45 Euro, womit er den 50-Tage-Durchschnitt von knapp 100 Euro spürbar unterschreitet.

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Solides Fundament aus 2025

Dabei blickt das Unternehmen auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit einem bereinigten Nettogewinn von 7,6 Milliarden US-Dollar und einem Rekord-Free-Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar stand Newmont finanziell hervorragend da. Aktionäre profitierten von Ausschüttungen und Aktienrückkäufen in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar. Die neue Vorstandschefin Natascha Viljoen, die das Ruder zum Jahreswechsel übernahm, erbt somit eine sehr solide Bilanz.

Einen ersten konkreten Einblick in die operative Entwicklung unter den neuen Rahmenbedingungen liefert der kommende Monat. Am 22. April 2026 wird Newmont die Ergebnisse für das erste Quartal präsentieren.

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