Lynas Rare Earths Aktie: Online-Boom ungebrochen!
Lynas Rare Earths und das südkoreanische Unternehmen LS Eco Energy haben ihre strategische Allianz mit konkreten Zahlen untermauert: Beide Seiten investieren jeweils rund 30 Millionen australische Dollar in Wandelwertpapiere des anderen — ein gegenseitiges Engagement von insgesamt 60 Millionen Dollar. Das Kapital soll den Aufbau eigener Metallverarbeitungskapazitäten beschleunigen, einem Bereich, der bislang fast ausschließlich von China dominiert wird.
Preisböden sichern Planbarkeit
Parallel zur Finanzierungsvereinbarung hat Lynas seine Erlösstruktur durch langfristige Lieferverträge neu aufgestellt. Sowohl Japan Australia Rare Earths (JARE) als auch das US-Verteidigungsministerium haben einen marktgebundenen Mindestpreis von 110 US-Dollar je Kilogramm für NdPr-Oxid vereinbart. Der JARE-Vertrag läuft bis 2038 und sichert den Absatz von 5.000 Tonnen NdPr jährlich sowie 50 Prozent aller produzierten Schwerseltenerden. Für ein Unternehmen in einem zyklischen Rohstoffmarkt ist das eine ungewöhnlich solide Planungsgrundlage.
Erster Samarium-Produzent außerhalb Chinas
Anfang dieser Woche gelang Lynas ein operativer Meilenstein: Die Verarbeitungsanlage in Malaysia produzierte erstmals Samarium — ein schweres Seltenerdelement, das außerhalb Chinas bislang kaum verfügbar war. Lynas ist damit nach eigenen Angaben der einzige nennenswerte Produzent dieses Metalls weltweit außerhalb der Volksrepublik.
Das passt zur Wachstumsstrategie „Towards 2030", die den Schritt von der Oxidproduktion hin zu fertigen Metallen vorsieht. Neodym-Praseodym, Dysprosium und Terbium stehen dabei im Fokus — Materialien, die in Permanentmagneten für Elektroautos und Rüstungsgüter unverzichtbar sind.
Ambitionierter Ausblick
Die Aktie reagierte auf die Finanzierungsnachricht mit einem Kursanstieg von bis zu 2,8 Prozent am Donnerstag. Auf Jahressicht liegt das Plus bei rund 63 Prozent — eine deutliche Outperformance gegenüber vielen Branchenpeers.
Einige Bewertungsmodelle projizieren für 2028 einen Umsatz zwischen 1,9 und 2,2 Milliarden australischen Dollar, das EBIT könnte die Marke von einer Milliarde erreichen — sofern die neuen Kapazitäten planmäßig anlaufen und die preisgesicherten Verträge greifen. Anleger beobachten dabei vor allem mögliche Umsetzungsrisiken im südostasiatischen Verarbeitungsrahmen sowie eine jüngste Revision der regionalen Reserveschätzungen durch den US Geological Survey.
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