Der südkoreanische Speicherchip-Gigant bereitet sich mit massiven Investitionen auf die nächste Generation der Künstlichen Intelligenz vor. Während der aktuelle Standard HBM3E den Markt noch dominiert, schafft SK Hynix bereits im Hintergrund die Infrastruktur für den Nachfolger HBM4. Milliardenaufträge für spezialisierte Testanlagen und Belichtungsmaschinen zeigen, wie aggressiv das Unternehmen seine technologische Führungsrolle verteidigen will.

Milliarden für die neue Infrastruktur

Um die Produktion der sechsten Generation von High-Bandwidth-Memory abzusichern, nimmt der Konzern viel Geld in die Hand. Am vergangenen Freitag orderte die Tochtergesellschaft Digital Frontier spezielle Wafer-Testsysteme im Wert von umgerechnet rund 68 Millionen US-Dollar. Diese Anlagen sind zwingend erforderlich, um die elektrischen Eigenschaften der komplex gestapelten Speicherbausteine zu prüfen. Flankiert wird dieser Schritt von einer gigantischen Bestellung bei ASML: Für knapp 12 Billionen Won sicherte sich SK Hynix EUV-Lithografiesysteme – der größte jemals veröffentlichte Einzelauftrag eines Kunden bei den Niederländern.

Leistungssprung erfordert frisches Kapital

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Der technologische Aufwand ist enorm, da HBM4 im Vergleich zum Vorgänger eine mehr als doppelt so hohe Bandbreite bei 40 Prozent besserer Energieeffizienz liefern soll. Das Ziel ist es, Rechenengpässe bei großen Sprachmodellen aufzulösen. Um diese Expansion sowie neue Fabriken in Südkorea und den USA zu finanzieren, reichte das Unternehmen kürzlich vertrauliche Unterlagen für ein US-Listing ein. Bis Ende 2026 sollen über sogenannte American Depositary Receipts (ADRs) bis zu 10 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden.

Gewinnsprung im Visier

Die fundamentalen Aussichten stützen diesen expansiven Kurs. Analysten erwarten für das Geschäftsjahr 2026 einen Umsatzsprung auf fast 247 Billionen Won – ein Plus von über 150 Prozent gegenüber 2025. Auch der operative Gewinn soll sich auf 177,6 Billionen Won vervielfachen. An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus in einem Jahresplus von knapp 29 Prozent wider, auch wenn der Kurs heute um 5,31 Prozent auf 873.000 Südkoreanische Won nachgab. Durch das erwartete Gewinnwachstum taxieren Experten das Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 auf moderate 5,4 bis 5,8, was die hohe fundamentale Bewertung der vergangenen Monate deutlich relativiert.

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