Siemens Healthineers Aktie: Wichtiger US-Durchbruch
Siemens Healthineers hat am Wochenende einen entscheidenden regulatorischen Sieg in den USA errungen. Die FDA-Zulassung für eine neue, nahezu heliumfreie MRT-Technologie könnte den Wettbewerb im wichtigen amerikanischen Markt neu ordnen. Während Krankenhäuser weltweit unter hohen Energiekosten ächzen, liefern die Erlanger eine technologische Antwort und bestätigen gleichzeitig ihre Wachstumsziele für das laufende Jahr.
- Zulassung: FDA gibt grünes Licht für „Magnetom Flow“ (1.5 Tesla).
- Technologie: Heliumbedarf sinkt von 1.000 auf 0,7 Liter.
- Ausblick: Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent für 2026 bestätigt.
Ende der Helium-Abhängigkeit
Die Nachricht der US-Arzneimittelbehörde markiert einen echten technologischen Wendepunkt. Bisher benötigten MRT-Scanner oft über 1.000 Liter flüssiges Helium zur Kühlung – ein teurer und volatiler Rohstoff. Das neu zugelassene System nutzt die „DryCool“-Technologie und kommt mit lediglich 0,7 Litern aus.
Für Klinikbetreiber ist das ein massives Argument: Die Abhängigkeit von Helium-Lieferengpässen entfällt, und aufwendige Installationen wie Quench-Rohre werden überflüssig. Zudem senkt das System den Energieverbrauch um bis zu 56 Prozent. Siemens Healthineers positioniert sich damit aggressiv gegen Wettbewerber wie GE HealthCare im Segment der „Green Radiology“ und adressiert den Kostendruck im US-Gesundheitswesen direkt.
Kursziel und Charttechnik
Parallel zur technologischen Offensive untermauert das Management die finanzielle Stabilität. Trotz Unsicherheiten im chinesischen Markt hält der Konzern an seiner Prognose fest: Ein vergleichbares Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent für 2026 bleibt das Ziel.
An der Börse wird diese Planungssicherheit honoriert. Die Aktie konnte seit Jahresanfang bereits um 5,37 Prozent zulegen und notiert mit einem Schlusskurs von 46,51 Euro in einer stabilen Verfassung. Technisch interessant: Der Kurs hält sich knapp über dem wichtigen 200-Tage-Durchschnitt von 46,32 Euro, was charttechnisch orientierten Anlegern als Unterstützung dient.
Margen-Fantasie durch KI
Der eigentliche Hebel für die Zukunft liegt jedoch in der Software. Die neue Plattform integriert KI-gestützte Bildrekonstruktionen (Deep Resolve), die Scanzeiten verkürzen. Ein höherer Software-Anteil im Produktmix wirkt sich in der Regel positiv auf die Margen aus.
Investoren sollten nun genau beobachten, wie schnell sich die Installationsaufträge in Nordamerika in den Büchern niederschlagen. Gelingt der schnelle Rollout, dürfte das nicht nur den Umsatz treiben, sondern auch das langfristige Ziel von 27,4 Milliarden Euro bis 2028 greifbarer machen.
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